Eisbären Berlin gewinnen Play-off-Auftaktpartie

Lesedauer: ca. 1 Minute

Mit 5:3 gewannen die Eisbären Berlin ihr erstes Play-off Viertelfinalspiel gegen die Hamburg Freezers. Dabei brachte erst die Schlussphase die Entscheidung, als Alex Weiß (57. Spielminute) sowie André Rankel (60.) die entscheidenden Treffer setzen konnten.

Schon vor dem Spiel war die Stimmung in der ausverkauften o2-World (14.200 Zuschauer) erstklassig. Mit einer stadionübergreifenden Choreographie in den Eisbären-Klubfarben sowie dem markigen Spruch “Mit Leidenschaft zur Meisterschaft” sorgten die Fans bereits vor dem ersten Bully für eine Gänsehautatmosphäre.

Und der Funke sprang anscheinend sofort auf das Eis über, denn die Berliner starteten fast so rasant wie das vor der Partie in der Halle abgebrannte Feuerwerk. Eigentlich hätte die Begegnung Eisbären Berlin gegen Jean-Marc Pelletier heißen können, so oft wie der Freezers-Schlussmann geprüft wurde. Jedenfalls bis zur 10. Spielminute, als sich Eisbären-Angreifer Nathan Robinson von der blauen Linie aus kommend durch die Freezers-Abwehr durchtankte und die Scheibe hinter dem Hamburger Goalie einnetzte. Von der  Chancenauswertung (18-2 Schüsse) her aber gesehen mit Sicherheit zu wenig.



Im Mittelabschnitt schienen dann die Gäste aus der Hansestadt besser in das Spiel gefunden zu haben, und konnten gleich in ihrem ersten Powerplay durch John Tripp (23.Spielminute) den Berliner Torhüter Rob Zepp überwinden und den Ausgleich erzielen. Obwohl Eisbären-Verteidiger Deron Quint in der Pause noch ankündigte die Führung weiter auszubauen, mussten nun die Berliner erst einmal wieder in diese Lage kommen. Dafür sorgte knapp zehn Minuten später André Rankel, welcher aus spitzen Winkel den kleinste möglichen freien Raum im kurzen Eck des Freezers-Tores anvisierte und auch traf. Dem aber noch nicht genug, denn in der 38. Spielminute konnte Eisbären-Urgestein Sven Felski in seinem 749. Pflichtspiel für die Hauptstädter den Vorsprung auf 3:1 ausbauen. Allerdings mussten die Gastgeber kurz vor Drittelende durch einen verdeckten Schuss des Freezers-Defenders Rob Leask noch das zweite Gegentor schlucken.


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Im letzten Drittel waren dann letztendlich die Freezers nach dem 3:3-Ausgleich von Vitalij Aab wieder zurück im Spiel. Obwohl spielerisch nicht überlegen, gingen die Hamburger zumindest mit ihrer Chancenverwertung effektiver um. So wurde es noch einmal zu einer richtig spannenden Schlussphase. (ovk/mac - Fotos by City-Press)

Tore:

11:03 1:0 Robinson N. (4-4), EBB
22:32 1:1 Tripp J. (PP1), HHF
31:39 2:1 Rankel A. (EQ), EBB
37:30 3:1 Felski S. (PP1), EBB
38:37 3:2 Leask R. (4-4), HHF
51:27 3:3 Aab V. (EQ), HHF
56:47 4:3 Weiß A. (EQ), EBB
59:02 5:3 Rankel A. (SH1), EBB


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