Eisbären Berlin demontieren Straubing Tigers

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Keine Mühe hatten die Eisbären Berlin bei ihrem 10:1 Heimerfolg (5:0; 2:1; 3:0) über hoffnungslos unterlegene Straubing Tigers. Nach dem ersten Drittel, das die Hauptstädter mit 5:0 für sich entschieden, war die Niederlage der Gäste bereits besiegelt.

Gerade einmal 35 Sekunden waren gespielt, da hatte Denis Pederson Straubings Torhüter Mike Bales zum ersten Mal überwunden. In den folgenden zehn Minuten ging es erstaunlicher Weise allerdings fast beschaulich zu auf dem Eis der o2 World. Es schien, als wollten die Hauptstädter zunächst schauen, was der Gegner zu bieten hat. Das war jedoch nicht wirklich viel, abgesehen von einer relativ guten Möglichkeit für Eric Chouinard in der 8. Spielminute. Genug gesehen! Alexander Weiß (11. Spielminute), Mark Beaufait in Überzahl (15.), Kapitän Steve Walker (16.) und Tyson Mulock (20.) schraubten den Zwischenstand bis Ablauf des ersten Drittels auf 5:0. Torschütze Tyson Mulock sagte in der Pause: „Wir müssen weiter konzentriert arbeiten und den Puck möglichst tief in der gegnerischen Zone halten und Straubing so keine eigenen Möglichkeiten gestatten.“

So begannen die Eisbären dann auch den Mittelabschnitt. Straubing blieb in Laufduellen und Zweikämpfen selbst dicht vor dem eigenen Kasten in aller Regel zweiter Sieger. Auch Torsteher Mike Bales hatte wohl zu oft das Nachsehen und machte fortan Backup Markus Janka Platz. Es dauerte keine zwei Minuten und er war erstmals bezwungen: Alexander Weiß hatte Sturmpartner Stefan Ustorf in Schussposition gebracht und der netzte in der 22. Spielminute zum 6:0 für die Eisbären ein. Erst in einem Powerplay Mitte des Drittels gelang es den Tigers dann doch einmal, die Eisbären in Verlegenheit zu bringen. Erst klingelte ein Schuss von Eric Chouinard am Berliner Torpfosten, kurz darauf machte es Eric Meloche (30.) aber besser und drosch den Puck in die Maschen des Berliner Tores. Weiter mühten sich die Gäste auch danach noch, doch Florian Busch (34.) funkte ihnen mit seinem Treffer zum 7:1 schlitzohrig dazwischen. André Rankel meinte auf dem Gang zur Kabine: „Wir hatten uns heute vorgenommen, mal wieder raus zu kommen und unser Hockey zu spielen. Das ist uns bisher ganz gut gelungen. Und wir sollten auch im Schlussdrittel so weiter machen.“

Nachdem die Eisbären eingangs des letzten Drittels eine Unterzahlsituation unbeschadet überstanden hatten, durften sie wenig später wieder selbst im Powerplay ran. Denis Pederson (46.) traf dabei dann zum zweiten Mal an diesem Abend. Bemerkenswert: die Vorlage zum 8:1 lieferte Kapitän Steve Walker (Foto by City-Press), der damit seinen 500. DEL-Scorerpunkt markierte. In der 53. Spielminute avancierte in einem weiteren Powerplay Alexander Weiß zum Doppeltorschützen. In Norman Martens (54.) fand sich dann in Reihen der Berliner auch noch jener Spieler, der bereit war die für den zehnten Treffer obligatorische Kiste Bier zu bezahlen. 10:1 - Zeit für Laola! Und die schwappte bis zum Erklingen der Schlusssirene dann auch mehrfach durch die mit 13.100 Zuschauern gefüllte o2 World. (mac)

Eisbären Berlin – Straubing Tigers 10:1 (5:0; 2:1; 3:0)

Tore: 1:0 (00:35) Pederson – Busch/Walker; 2:0 (10:28) Weiß, Alexander – Beaufait/Regehr; 3:0 (14:58) Beaufait – Regehr  PP1; 4:0 (15:55) Walker - Hördler/Pederson; 5:0 (19:48) Mulock – Felski; 6:0 (21:04) Ustorf – Weiß, A./Beaufait; 6:1 (29:29) Meloche – Chouinard/Klemm PP1; 7:1 (33:24) Busch – Weiß, Daniel; Hördler; 8:1 (45:45) Pederson – Walker/Quint PP1; 9:1 (52:33) Weiß, A. – Ustorf/Beaufait PP1; 10:1 (53:01) Martens - Weiß, D. – Baxmann/Rankel

Schiedsrichter: Kadow

Strafen: 4/14

Zuschauer: 13.100

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