Ein Weckruf zur rechten ZeitEHC Red Bull München - Straubing Tigers 0:2

Münchens Trainer Pierre Pagé - Foto © Ice-Hockey-Picture-24Münchens Trainer Pierre Pagé - Foto © Ice-Hockey-Picture-24
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Es ist Sonntag, der 2.März 2014, bewölkt und angenehm kalt. Das perfekte Wetter, um sich ein Eishockeyspiel anzuschauen. Schlangen von Menschen stehen am Eingang der Eishalle am Münchner Oberwiesenfeld und warten auf den Beginn des Derbys München gegen Straubing, die heute mit einem Minikader in der bayerischen Landeshauptstadt antraten, weil sie einige ihrer besten Spieler an andere Vereine ziehen ließen. Trotz dieser ausgedünnten Mannschaft sprach heute niemand mehr von einer Wettbewerbsverzerrung.

Die Red Bulls mussten auch heute zwangsweise auf Jochen Reimer, Martin Hinterstocker und Toni Ritter verzichten, die verletzungsbedingt fehlten. Dennoch sahen die Zuschauer ein temporeiches erstes Drittel, in dem beide Teams munter nach vorne spielten. Obwohl München zunächst mit mehr Druck agierte, gelang den Gästen aus Straubing durch Karl Stewart der erste Treffer.

München legte nach dem fixen Erreichen der Pre-Play-offs einen kleinen Mittagsschlaf ein, sodass die Tigers mehr und mehr das Heft dieses Derbys in die Hand nahmen. So gelang Tobias Wörle auch kurz vor der zweiten Drittelpause zu Recht das 0:2. Die Red Bulls brachten heute herzlich wenig aufs Eis und das obwohl die Gäste viele ihrer Topspieler an andere Vereine abgaben.

Straubing spielte die Führung nun locker herunter, agierte über weite Phasen cleverer als die Gastgeber und siegt am Ende auch verdient mit 0:2 in München, die es nicht schafften die numerische Überlegenheit des größeren Kaders und auf dem Eis in zahlreichen Powerplays auszunutzen. „Die Mannschaft befand sich heute mit ihren Köpfen bereits in den Pre-Play-offs. Manchmal braucht das Team so einen Schlag ins Gesicht wie heute“, so Bulls Coach Pagé.

Tore: 0:1 Karl Stewart, 0:2 Tobias Wörle