„Ein Tor ist zu wenig“München - Wolfsburg 2:1

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Von der gewohnten Brisanz der Begegnung München gegen Wolfsburg war im gesamten ersten Drittel keine Spur. Stattdessen war die Partie von zahlreichen Fehlpässen und einem zum  Teil schlampigen Aufbauspiel geprägt. Auch im Powerplay geizten die beiden Mannschaften mit zwingenden Torchancen. Lediglich einmal hatte Münchens Matt Smaby eine Großchance auf dem Schläger, die er allerdings kläglich vergab.

In den zweiten 20 Minuten änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf. Die Fehlpassquote blieb auf Rekordniveau, während der Spielaufbau gar lustlos anmutete. Bis zur 36. Minute: dann erweckte Jon DiSalvatore die 3128 Zuschauer mit einem sehenswerten Treffer im Powerplay aus dem Winterschlaf. Wolfsburg ließ sich nicht lange bitten und nutzte eine beinahe schon stümperhafte Münchner Abwehrleistung zum 1:1-Ausgleich, welches zugleich auch der Pausenstand war.

Bundestrainer Pat Cortina sowie DEB-Präsident Franz Reindl sahen bis dahin eine Partie, die kaum DEL-Charakter besaß. Keine der beiden Teams konnte sich einen eindeutigen Vorteil herausspielen und somit stand die Begegnung weiterhin auf Messers Schneide. In der 55. Minute schien es dann, als ob die Red Bulls von der Klinge springen konnten, als Francois Methot die Gastgeber erneut in Führung brachte. Dieses Tor bescherte den Münchnern die ersehnten drei Punkte, die eine Festigung des zweiten Tabellenplatzes bedeuten. „Wir haben heute eine solide Leistung im Penalty-Killing gezeigt und das war heute der Schlüssel zum Sieg“, sagte ein zufriedener Don Jackson.

Wolfsburg musste dagegen im Kampf um die direkte Qualifikation für die Play-offs einen Rückschlag hinnehmen. „Wenn wir gegen eine Mannschaft wie München nur ein Tor schießen, ist das definitiv zu wenig“, so Grizzly-Coach Pavel Gross.


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