EHC Red Bull München weiterhin sieglosMünchen - Mannheim 2:4

Münchens Jason Ulmer (links) im Zweikampf mit Mannheims Marcel Goc. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)Münchens Jason Ulmer (links) im Zweikampf mit Mannheims Marcel Goc. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)
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Die 2752 Zuschauer hatten kaum ihre Plätze bezogen, da zappelte die Scheibe bereits im Netz von Münchens Jochen Reimer. Ein abgefälschter Schuss von Matthias Plachta sorgte für den erneut frühen Münchner Rückstand. Anders als in den vorangegangen Begegnungen reagierten die Gastgeber dieses mal richtig und ließen sich nicht unterkriegen und spielten munter nach vorne.

Dies hinderte das Team von Harold Kreis nicht, weiter druckvoll in Richtung Tor zu spielen. In der neunten Spielminute musste Münchens Toni Ritter auf die Strafbank und eine solche Situation lässt sich ein Top-Team wie Mannheim nicht nehmen und traf in Form von Michael Glumac zum 0:2. Viele EHC-Fans ahnten Böses und befürchteten ein Desaster wie jenes gegen Augsburg. Nur wenige Minuten später waren die Gastgeber zum ersten Mal im Powerplay. Doch wie verunsichert die Hausherren dort agierten, zeigte sich auch im sehr unglücklich agierenden Viktor Ekbom, der die Scheibe genau vor den Schläger von Markus Kink legte, welcher keine Mühe hatte, zum 0:3 einzunetzen. Ein Break von Christian Wichert hielt den EHC zur Pause noch mit 1:3 im Spiel.

Das Spiel der Münchner wirkte jetzt aggressiver und mit mehr Zug zum gegnerischen Tor. Die logische Konsequenz war der Anschlusstreffer von Toni Ritter zum 2:3, was sich allerdings nur als Strohfeuer herausstellen sollte. Nur wenige Minuten später stellten die Gäste den alten Abstand durch ein Powerplay-Tor wieder her.

Red Bull München warf jetzt noch einmal alles in die Waagschale. „Wir hingen in dieser Spielphase ganz schön in den Seilen“, äußerte sich Mannheims Trainer Harold Kreis.  Ein souverän agierender Felix Brückmann im Tor und der Pfosten verhinderten jedoch schlimmeres für die Gäste und somit blieb es bei einem „etwas enttäuschenden 2:4“, wie es EHC-Coach Pat Cortina. „Die Kampfmoral war gut, der Einsatz hat gestimmt. Insofern bin ich ziemlich frustriert, dass unsere Leistung heute nicht belohnt wurde“, so der Bundestrainer weiter.

„Dennoch müssen wir jetzt den Kopf oben halten und versuchen, konsequent 60 Minuten konzentriertes Eishockey zu spielen“ , appellierte Manager Christian Winkler.


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