EHC Red Bull München ist erneut Deutscher MeisterDEL kompakt

Lesedauer: ca. 2 Minuten

EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)

Play-off-Stand: 4:1

Der EHC Red Bull München empfing heute im restlos ausverkauften Olympia-Stadion die Grizzlys Wolfsburg zu Spiel fünf der Finalserie. Letztes Jahr haben die Münchner noch in Wolfsburg feiern dürfen – diesmal sollte es im heimischen Wohnzimmer passieren. Die Partie lief ganz unter dem Motto „Alles oder nichts“. Denn durch einen Sieg konnte München erneut den Meisterpokal hochhalten.

Der Ehrgeiz war somit mehr als geweckt – aber auch bei den Gästen. Die Grizzlys standen mit dem 1:3 in der Serie bereits vor der dritten DEL-Final-Pleite der Vereinsgeschichte. Bereits in den Jahren 2011 und 2016 belegten die Wolfsburger den zweiten DEL-Rang und wurden jeweils Vizemeister.
Wolfsburg startete gleich stark in das Spiel und hatte in den ersten 30 Sekunden gute Chancen. Dann, kurz vor Ende des ersten Drittels machte München in der 19. Spielminute den ersten Schritt Richtung Meistertitel. Matsumoto fuhr hinter dem Tor nach vorne und klaute Sharrow die Scheibe vom Schläger. Der Münchner drehte sich zum Goalie und versenkte dann mit Power in die obere linke Ecke – 1:0. Für Jon Matsumoto war dies bereits das sechste Play-off-Tor. Mit einer knappen Führung für die Gastgeber ging es dann in die erste Pause. Doch man sollte nicht außer Acht lassen, dass bisher immer die Mannschaft verloren hatte, die das 1:0 machte. Es blieb also spannend in der Olympia-Halle. Fünf Minuten waren im zweiten Drittel gerade gespielt, da wurde Jerome Flaake kurz vor dem Tor durch Alexander Weiß umgerissen. Klarer Penalty für die Bayern. Flaake zog herrlich von rechts auf die linke Seite, legte die Scheibe nach außen und tanzte Brückmann aus – 2:0. Im zweiten Spielabschnitt war München in den entscheidenden Momenten effizienter. Den Grizzlys fehlte der letzte Punch, um hier für einen Treffer zu sorgen. Sie hielten zwar weiterhin kämpferisch dagegen, waren aber im Großen und Ganzen nicht torgefährlich. Den Gästen aus Wolfsburg blieben nun noch 20 Minuten, um Spiel sechs zu erzwingen. Im letzten Spielabschnitt dominierte München weitestgehend die Partie. Dies zeigte sich nicht zuletzt beim 3:0 in der 47. Minute durch Derek Joslin. München brachte die Scheibe von der Position hinter dem Tor an die blaue Linie zurück. Joslin hatte eine Menge Zeit, zog von rechts in das Zentrum und hämmerte die Scheibe dann ins Tor. Jetzt ging es hier Schlag auf Schlag. In der 50. Minute spielten sich Pinizzotto und Macek die Scheibe am linken Pfosten via Doppelpass zu. Die Scheibe knallte direkt in das Netz – 4:0. Für Macek war es sein sechster Treffer. Alle vier Torschützen sind im Sommer neu in die Landeshauptstadt Bayerns gekommen, alle vier bisher ohne einen Titelgewinn. Die Jungs sind also hungrig. München machte weiterhin viel Druck. Die Wolfsburger kamen nur noch schwer zum Zuge. Dann, nach 60 Minuten: Der EHC Red Bull München ist Deutscher Meister! Damit verteidigen sie ihren Titel und schnappen sich den zweiten DEL-Pott in Serie. Für Trainer Don Jackson ist es der achte Titel als Headcoach in der DEL. 

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DEL Hauptrunde

Sonntag 08.12.2019
ERC Ingolstadt Ingolstadt
4 : 3
Fischtown Pinguins Bremerhaven
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
3 : 2
Krefeld Pinguine Krefeld
Augsburger Panther Augsburg
1 : 0
Iserlohn Roosters Iserlohn
Kölner Haie Köln
- : -
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
Straubing Tigers Straubing
2 : 1
Düsseldorfer EG Düsseldorf
EHC Red Bull München München
2 : 3
Adler Mannheim Mannheim
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
5 : 4
Eisbären Berlin Berlin
Mittwoch 11.12.2019
Krefeld Pinguine Krefeld
- : -
Fischtown Pinguins Bremerhaven
Donnerstag 12.12.2019
Eisbären Berlin Berlin
- : -
Düsseldorfer EG Düsseldorf
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