EHC Red Bull München geht als Erster in die Play-offsDEL kompakt

Lesedauer: ca. 5 Minuten

1. Play-off-Runde:

ERC Ingolstadt (7.) - Fischtown Pingins Bremerhaven (10.)
Eisbären Berlin (8.) - Straubing Tigers (9.)

Viertelfinale:

EHC Red Bull München (1.) - schlechter platzierter Sieger der 1. Runde
Adler Mannheim (2.) - besser platzierter Sieger der 1. Runde
Thomas Sabo Ice Tigers (3.) – Augsburger Panther (6.)
Kölner Haie (4.) - Grizzly Wolfsburg (5.).

Die Termine der 1. Runde: 1., 3., 5. März

Die Termine des Viertelfinals: 7., 10., 12., 15., 17., 19., 21. März (Termine unter der Woche können variieren)

Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 4:1 (2:1, 0:0, 2:0)

Berlin sicherte sich am vorletzten Spieltag durch den Sieg über den ERC Ingolstadt die Pre-Play-off-Teilnahme. Für die Iserlohn Roosters war die Saison schon vor dem heutigen Spiel vorbei. Gleich in der ersten Spielminute gingen die Gäste durch den Treffer von Blaine Down in Führung. Doch Berlin konterte und traf gleich zweimal. Louis-Marc-Aubry brachte die Scheibe in der zehnten Spielminute ins Netz. Florian Busch zog in der 14. Minute nach. Mit einer 2:1-Führung ging es in das zweite Drittel, in dem jedoch nicht viel passierte. Im letzten Spielabschnitt trafen für die Eisbären Berlin Laurin Braun und Daniel Fischbuch. Nach 60 Minuten stand es dann 4:1 für die Gastgeber. Durch den heutigen Sieg bleibt die Mannschaft von Cheftrainer Uwe Krupp Tabellenachter und sichert sich für das erste Pre-Play-off-Spiel am Mittwoch gegen die Straubing Tigers das Heimrecht.

Düsseldorfer EG – Augsburger Panther 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) n.P.

Schon vor der Partie war klar, dass es für die DEG fast unmöglich war, noch in die Play-offs einzuziehen. Die Gäste aus Augsburg hingegen hatten ihren Platz schon sicher. Gleich in der ersten Spielminute ging die DEG durch den Treffer von Daniel Kreutzer in Führung. In der 34. Spielminute baute Tim Conboy die Führung aus. Doch David Stieler machte nach einem guten Pass von Michael Davies das erste Tor für die Gäste . Im letzten Drittel wurde es noch einmal spannend, als Drew LeBlanc in der 51. Spielminute für die Panther traf. Mit 2:2 ging es erst in die Verlängerung und dann ins Penaltyschießen. Für die DEG trafen Rob Collins, Eduard Lewandowski und Daniel Kreutzer. Auf Seiten der Gäste Chris Minard und Derek Dinger. Für die DEG ist mit dem Spiel die Saison vorbei. Die Augsburger müssen nun gegen die Ice Tigers aus Nürnberg ran.

Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München 2:3 (0:0, 1:1, 1:2)

Für den Gastgeber verlief die erste DEL-Saison nicht schlecht. Der Einzug in die Pre-Play-offs war den Norddeutschen nur noch in der Theorie zu nehmen. München hingegen gehört zu den Top-Favoriten und ging mit hohen Erwartungen in die Partie. Das erste Drittel war geprägt von Strafen. Gestärkt aus der Pause machte Jeremy Welsh in der 25. Spielminute das Tor für den Gastgeber. Doch München glich in der 27. Spielminute durch Brooks Macek aus. Im letzten Drittel sicherte sich München den Sieg. In der 43. und 49. Spielminute traf Brooks Macek erneut und machte somit den Dreierpack perfekt. Jeremy Welsh zog in der 53. Minute noch einmal nach und markierte auch seinen zweiten Treffer in der heutigen Partie. Mit 3:2 gewannen die Gäste aus München. Durch den Sieg und die gleichzeitige Niederlage von Mannheim sicherte sich der EHC die Tabellenführung. Zudem qualifizierten sie sich für die CHL. Bremerhaven beendet die Saison auf Platz zehn und zieht ebenfalls in die Play-offs ein.

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 4:2 (0:0, 4:1, 0:1)

Köln hat seinen Gegner in den Play-offs mit Wolfsburg bereits gefunden. Für Ingolstadt hingegen kann es noch einmal spannend werden. Im ersten Drittel gab es Chancen auf beiden Seiten, Tore fielen jedoch keine. In der 24. Spielminute traf T.J. Mulock für die Gäste aus Köln. Dann ging es plötzlich Schlag auf Schlag und der ERC Ingolstadt traf gleich vier Mal innerhalb von fünf Minuten. David Elsner, Darryl Boye, Danny Irmen und Thomas Oppenheimer verwandelten die Scheibe. In der 53. Spielminute dann noch einmal ein Treffer für die Kölner Haie. Die Rheinländer spielten die Überzahl fein aus und erzielten mit Shawn Lalonde gute sieben Minuten vor dem Ende das 2:4. Für den ERC Ingolstadt heißt der kommende Gegner nun Liga-Neuling Bremerhaven.

Krefeld Pinguine – Grizzlys Wolfsburg 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) n.V.

Für Herberts Vasiljeves war es das letzte Spiel. Der Kapitän des KEV beendet nach 13 Jahren seine Karriere. Im ersten Drittel zeigten beide Mannschaften eine offene Partie, jedoch waren keine großen Torszenen zu sehen. In der 30. Spielminute fiel dann das erste Tor auf Seiten der Gastgeber. Mikko Vainonen traf zum 1:0. Mit einer knappen Führung ging es in das Schlussdrittel und das hatte es nochmal in sich. 0,5 Sekunden vor Schluss erzielten die Grizzlys den Ausgleich durch Patrick Seifert. Es folgte die Verlängerung, in der Mikko Vainonen in der 61. Minute seinen zweiten Treffer am heutigen Tag machte. Somit gewannen die Pinguine ihr letztes Saisonspiel. In den Play-offs treffen die Wolfsburger nun auf die Kölner Haie.

Adler Mannheim – Straubing Tigers 1:4 (0:2, 0:0, 1:2)

In der dritten Spielminute traf Derek Whitmore für die Gäste aus Straubing. Dylan Yeo zog in der neunten Spielminute nach. Im zweiten Spielabschnitt fielen keine weiteren Tore. Die Adler lagen nach 40 Minuten immer noch mit 0:2 hinten, zeigten sich im zweiten Drittel aber verbessert. Nach einem Assist von Carlo Colaiacovo hämmert Matthias Plachta die Scheibe in das Tor. Doch Straubing kontert und traf. Adam Mitchell in der 57. Minute und James Bettauer in der 60. Minute. Somit war die Mannheimer Siegesserie gerissen und die Adler mussten den ersten Tabellenplatz räumen. Dennoch ziehen die Adler ebenfalls in die CHL ein.

Schwenninger Wild Wings – Thomas Sabo Ice Tigers 4:3 (2:0, 1:2, 0:1, 1:0) n.P.

Für die Gastgeber war diese Saison bereits gelaufen und auch Nürnberg hatte seinen dritten Tabellenplatz schon gesichert. Im ersten Drittel gingen die Wild Wings durch die Treffer von Yannick Mund und Istvan Bartalis in Führung. Doch im zweiten Spielabschnitt zeigten auch die Ice Tigers ihr Können. Innerhalb von zehn Minuten fielen gleich drei Tore. Auf Seiten der Gäste traf Steven Reinprecht gleich doppelt, zudem war Simon Danner für die Wild Wings erfolgreich. In der 48. Spielminute machte Philippe Dupuis den Ausgleich. Und auch in dieser Partie ging es in die Verlängerung und das Penaltyschießen. Marcel Kurth und Istvan Bartails trafen für Schwenningen. Hierdurch gewannen die Wild Wings ihr letztes Saisonspiel . Die Gäste aus Nürnberg bleiben weiterhin Dritter und treffen in den Play-offs auf Augsburg.

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