Effektive FrankenStraubing – Nürnberg 3:6

Straubing stolpert über Nürnberg. (Foto: Steffanie Kovacevic - stock4press.de)Straubing stolpert über Nürnberg. (Foto: Steffanie Kovacevic - stock4press.de)
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War Nürnberg nach sechzig Minuten für sechs Tore gut und drei Tore besser als die Straubinger? Auf der Anzeigentafel: ja. Wenn man das Spiel gesehen hat, würde man eher zu einem Nein tendieren. Doch auch Straubing zeigte wahrlich kein gutes Spiel und war nicht wiederzuerkennen. Wenig Zug zum Tor, schlechtes Passspiel und eine schlechte läuferische Leistung machten es den Franken zu leicht. Zudem war die Truppe von Peter Draisaitl, vor allem im ersten Drittel, extrem effizient. Ein offizielles Schussverhältnis von 11:7 für Straubing. Davon 6:4 gute Torchancen, ebenfalls für Straubing. Doch nach den Toren von T.J. Kemp, James Pollock und Shane Joseph ein Drittelergebnis von 3:0 für Nürnberg. Tigers-Coach Dan Ratushny: „Im ersten Drittel waren wir nicht so schlecht, aber die haben eben ihre Chancen genutzt und wir nicht. Nach dem 3:0 war es dann auch ein sehr schweres Spiel. Auch wenn wir dann nochmal rangekommen sind, haben wir wieder zu viele Fehler in der Abwehr gemacht.“

Laurent Meunier und ein verwandelter Penalty von Matt Hussey ließ im Fanlager der Niederbayern wieder frische Hoffnung aufkommen. Doch Chris Collins und James Pollock stellten nach den angesprochenen Fehlern den alten Abstand wieder her. Beide Treffer fielen in numerischer Überzahl. Dan Ratushny. „Ja, das war heute auch ein Problem, dass wir zu viele Tore in Unterzahl nehmen mussten.“ Zudem fielen diese Treffer extrem schnell. Collins brauchte neun und Pollock gar nur fünf Sekunden, um die Überzahl zu nutzen. Um in Unterzahl zu geraten, braucht es aber auch Strafzeiten, und davon hatten beide Mannschaften sicher die eine oder andere unnötige gezogen.

Dan Ratushny über Torwart Barry Brust, der bei einigen Toren eine unglückliche Figur abgab. „Bei ein paar Toren war ihm die Sicht versperrt, und wenn du die Scheibe nicht siehst, ist es immer schwer, sie zu stoppen. Klar war das nicht sein bester Tag, aber das war es heute von keinem Spieler.“

Spätestens nach James Pollocks drittem Treffer zu Beginn des Schlussabschnittes glaubten auch die tapfersten niederbayerischen Fans nicht mehr an eine Wende. Der gute besuchte Gästeblock hingegen geriet in Verzückung. Da spielte auch der Schlusspunkt von Matt Hussey keine Rolle mehr. Nürnberg feierte sich selbst, Geldgeber Thomas Sabo und den zweiten Auswärts-Dreier der Saison.

Tore:
0:1 (03:55) T.J. Kemp (Alexander Oblinger, Greg Leeb)
0:2 (07:14) James Pollock (Rob Leask, Chris Collins) PP1
0:3 (16:51) Shane Joseph (Yan Stastny, Chris Collins)
1:3 (28:49) Laurent Meunier (Andy Canzanello, Karl Stewart) PP2
2:3 (34:36) Matt Hussey PS
2:4 (35:09) Chris Collins (James Pollock, Yan Stastny) PP1, 6Man
2:5 (39:10) James Pollock (Yan Stastny, Chris Collins) PP1
2:6 (41:06) James Pollock (Shane Joseph, Rob Leask)
3:6 (47:01) Matt Hussey (Laurent Meunier, René Röthke) PP1

Strafen: Straubing 22; Nürnberg 18 +10 Greg Leeb
SR Ulpi Sicorschi; LR Johannes Adam, Andreas Flad
Zuschauer 5.777

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