Eder-Brüder glänzen beim Jubiläum von Yannic SeidenbergSpieler des EHC Red Bull München bestritt sein 900. DEL-Spiel

Münchens Manager Christian Winkler (links) und Bundestrainer Marco Sturm (rechts) ehrten Yannic Seidenberg für sein 900. DEL-Spiel. (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht)Münchens Manager Christian Winkler (links) und Bundestrainer Marco Sturm (rechts) ehrten Yannic Seidenberg für sein 900. DEL-Spiel. (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht)
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Der 34-Jährige ist in der Nationalmannschaft aktiv: zunächst als Angreifer, später dann von seinem Club-Trainer Don Jackson zum Verteidiger umgeschult. „Eine lange Karriere mit viel Höhen und Tiefen. In den letzten Jahren mit mehr Höhen. Hoffentlich geht es so weiter“, so Seidenberg. Ausgerechnet gegen den Verein aus seiner Heimatstadt Schwenningen durfte Seidenberg sein 900. DEL-Spiel bestreiten. Sogar von seinem Heimatverein kam der Applaus, als das spezielle Trikot überreicht wurde „Eine schöne Geste“, so Seidenberg weiter. Die Partie gegen die Schwenninger Wild Wings ging schließlich mit 4:2 (0:1, 2:1, 2:0) an den EHC Red Bull München.

Die Wild Wings sind im Moment nicht gerade vom Glück verfolgt. Nur drei Punkte stehen für die Mannschaft des ehemaligen Münchner Trainers Pat Cortina zu Buche. Dennoch spielten die Schwenninger mit viel Tempo und Zielstrebigkeit nach vorne. München agierte über weite Strecken unsicher und selbst einfachste Pässe kamen zum Teil nicht dort an, wo sie sollten. Schwenningen agierte über große Teile der Partie druckvoller als die Red Bulls. Die beiden Führungstreffer der Gäste waren daher eine beinahe logische Konsequenz.

Vor allem im Powerplay agierte die Mannschaft von Don Jackson viel zu harmlos, während die Gäste aus dem Schwarzwald ihr Überzahlspiel einfach und effektiv hielten und dafür belohnt wurden.

Man sah eindeutig, wie sehr die drei verletzten Leistungsträger Michael Wolf, Mads Christensen und Trevor Parks fehlten. Die Red Bulls schienen zeitweise ohne Spielidee. Einzig die jungen, wilden Akteure ließen sich von der Unsicherheit nicht beeinflussen. Vorne weg die Brüder Andreas und Tobias Eder, die München mit ihren wichtigen Toren im Spiel hielten. „Unsere jungen Spieler haben uns auf die Siegerstraße gebracht“, so Don Jackson nach der Partie.

Erst im letzten Drittel drehten die Red Bulls wieder an der Temposchraube und konnten durch Maxi Kastner in Führung gehen. „Im letzten Drittel haben wir das Spiel besser unter Kontrolle bekommen", so Münchens Trainer Don Jackson. Allerdings erst der Entscheidungstreffer zum 4:2 für München durch Daryl Boyle brachte wieder etwas mehr Zielstrebigkeit in die Reihen der Red Bulls, sodass es am Ende ein hart umkämpfter Sieg für die Gastgeber war, während Pat Cortina und seine Wild Wings unglücklich und ohne etwas Zählbares das Eis verließen. „Wir müssen schnell lernen, einen Weg zu finden, um Spiele zu gewinnen“, so Pat Cortina.

„München hat einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Das erste Drittel war nicht so einfach. München hat mehr Chancen kreiert. Im zweiten Drittel waren wir etwas besser und offensiv gespielt. Wir haben mit dem Momentum ein bisschen die Struktur verloren und dadurch kam München zurück ins Spiel. Das dritte Tor war schwer zu verarbeiten“, sagte Cortina.


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