Düsseldorfer EG verpflichtet Harold Kreis als neuen CheftrainerNach vier Jahren beim EV Zug

Harold Kreis ist neuer Trainer der Düsseldorfer EG. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)Harold Kreis ist neuer Trainer der Düsseldorfer EG. (Foto: dpa/picture alliance/KEYSTONE)
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Der Deutsch-Kanadier war bereits zwischen 2008 und 2010 in der rheinischen Metropole tätig und holte mit der DEG 2009 die Deutsche Vize-Meisterschaft. Nun erhält Kreis einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2019/20.

DEG-Geschäftsführer Stefan Adam: „Harold Kreis ist ein europäischer Top-Trainer. Er steht für absolute Eishockey-Kompetenz, kennt sich in der DEL und in Düsseldorf bestens aus und hat in Deutschland und in der Schweiz mehrfach bewiesen, mit Teams erfolgreich arbeiten zu können. Die DEG kann sich über diese Verpflichtung sehr freuen. Bedanken möchte ich mich noch beim EV Zug für die professionelle und kollegiale Abwicklung.“

Der Sportliche Leiter Niki Mondt: „Mit der Verpflichtung von Harold Kreis haben wir die Position des Cheftrainers optimal besetzt. Seine Erfolge sprechen für ihn. Harry brennt auf die Rückkehr nach Düsseldorf und hat in unseren Gesprächen große Lust und Motivation gezeigt, an alter Wirkungsstätte etwas Neues aufzubauen. Auch er hatte an Düsseldorf nur gute Erinnerungen.“

Stephan Hoberg, Gesellschafter der DEG Eishockey GmbH: „Uns war es wichtig, einen Trainer zu verpflichten, der die DEG, ihre Rahmenbedingungen und ihre Philosophie, genauestens kennt und ‚lebt‘. Wir sind uns sicher, einen Chefcoach gefunden zu haben, der hervorragend zu uns passt.“

Harold Kreis: „Nach vier Jahren in der Schweiz habe ich eine neue Herausforderung gesucht. Da kam die Anfrage aus Düsseldorf zu einem perfekten Zeitpunkt. Die DEG ist eben mehr als ein ‚normaler‘ Club und hat auch bei mir in den zwei Jahren zwischen 2008 und 2010 viele positive Spuren hinterlassen. Nun freue ich mich auf meine Rückkehr, den Club, das Umfeld und die Arbeit mit meinem neuen Team! Außerdem möchte auch ich mich beim EV Zug für diese Möglichkeit bedanken.“

Harold Kreis blickt auf eine lange und erfolgreiche Eishockey-Karriere zurück. 1978 wechselte er im jungen Alter von 19 Jahren nach Deutschland zum Mannheimer ERC. Dort blieb er beachtliche 19 Spielzeiten und feierte mit den Kurpfälzern 1980 und 1997 (als Kapitän) die Deutsche Meisterschaft. Außerdem wurde er 1982/83 zum besten deutschen Spieler gekürt und stand mehrfach im All-Star-Team der Liga. Insgesamt bestritt er als Spieler für Mannheim 891 Begegnungen in der DEL und in der vorherigen Bundesliga und kam dabei auf starke 116 Tore und 382 Vorlagen. Seine damalige Rückennummer „3“ wird dort nicht mehr vergeben.

1997 wechselte er auf die andere Seite der Bande und wurde 1997/98 mit den Adlern Mannheim als Co-Trainer sogleich Deutscher Meister. Einen Titel, den er 1998/99 wiederholen konnte. Eine weitere Station als Co-Trainer waren die Kölner Haie. Als Cheftrainer arbeitete er für den deutschen Zweitligisten EC Bad Nauheim sowie für die Schweizer Erstliga-Clubs HC Davos, EHC Chur (NLB), HC Lugano und ZSC Lions. Mit Lugano und den ZSC Lions feierte er 2006 und 2008 die Schweizer Meisterschaft. Anschließend wechselte er zur Düsseldorfer EG, wo er nach spannenden Play-offs und Siegen über die Krefeld Pinguine (Viertelfinale) und die Hannover Scorpions (Halbfinale) die Endspiele gegen die Eisbären Berlin erreichte, in denen er aber mit der DEG in 1:3 Partien unterlag. Gegen Ende der Hauptrunde 2009/10 wurde er vom damaligen Manager Lance Nethery von seinen Aufgaben entbunden. Die DEG schied anschließend mit 0:3 Spielen gegen die Grizzlys Wolfsburg aus. Kreis trainierte danach jeweils vier Jahre die Adler Mannheim und den EV Zug. Darüber hinaus war der in Winnipeg, Kanada, geborene Kreis zwischen 2010 und 2012 auch Teil des Trainierstabs der deutschen Nationalmannschaft. Nach den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver verstärkte er den DEB-Stab und war bei der Heim-WM dabei.

Harold Kreis als Assistenztrainer zur Seite stehen wird Tobias Abstreiter. Der gebürtige Landshuter steht bereits seit Sommer 2014 bei der Düsseldorfer EG mit an der Bande.

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