Düsseldorfer EG siegt trotz „Rekord-Unterzahl“DEL kompakt

Das ging fix: Nach acht Sekunden spielte die DEG in Unterzahl. Das nutzte Iserlohn zur Führung. Dennoch jubelten die Düsseldorfer am Ende. (Foto: Angelo Bischoff)Das ging fix: Nach acht Sekunden spielte die DEG in Unterzahl. Das nutzte Iserlohn zur Führung. Dennoch jubelten die Düsseldorfer am Ende. (Foto: Angelo Bischoff)
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Straubing Tigers – Kölner Haie 1:4 (0:0, 0:1, 1:3)

Nach der bösen 0:6-Klatsche gegen München haben die Haie zwar wieder einen Sieg eingefahren, der in seinem Endergebnis aber deutlicher klingt, als er letztlich war. Denn die Tigers hatten sich einige Chancen erspielt, diese in weihnachtlicher Großzügigkeit allerdings ausgelassen. So traf Sebastian Uvira zum 1:0 im Mitteldrittel, ehe Felix Schütz per Doppelschlag in der 46. und 49. Minute entscheidend erfolgreich war. Maury Edwards verkürzte nach langem Pass zum 1:3, doch in 4:3-Überzahl stellte Ben Hanowski den Endstand für den KEC her.

Düsseldorfer EG – Iserlohn Roosters 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)

Es würde sich lohnen, wenn das Statistikteam der DEG den Staub von ganz alten Büchern pusten würde, um herauszufinden, ob die Düsseldorfer jemals früher in Unterzahl geraten sind. Acht Sekunden waren gespielt, da hatte sich Bernhard Ebner zwei Minuten und eine „Zehner“ oben drauf eingehandelt. Das nutzte Jack Combs zur Gästeführung in der zweiten Minute. Doch Alexander Barta und Rob Bordson drehten die Partie. Zwar glich Luigi Caporusso noch einmal aus, in Überzahl aber traf Youngster Lukas Laub zum 3:2.

Eisbären Berlin – Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:1 (3:0, 0:0, 1:1)

Sieben Minuten und 44 Sekunden waren gespielt – da war die Partie auch schon erledigt. Für Bremerhavens Goalie Jaroslav Hübl in jedem Fall, da für ihn zu diesem Zeitpunkt, als Berlin bereits mit 3:0 führte, Ex-Eisbär Tomas Pöpperle ins Spiel kam. Doch auch die Partie an sich war durch die Treffer von Marcel Noebels, André Rankel und Jamie MacQueen schon entschieden. Rankel legte in der 44. Minute noch das 4:0 nach, ehe Ross Mauermann der Ehrentreffer gelang (56.).

Thomas Sabo Ice Tigers – Adler Mannheim 5:2 (0:0, 3:1, 2:1)

Die Nürnberger rückten den Münchnern wieder auf die „Pelle“ und sind nun punktgleich mit dem Spitzenreiter aus der Landeshauptstadt, weil die Red Bulls einen Zähler abgegeben haben. Die derzeit so arg gerupften Adler gingen durch Marcel Goc zwar in Führung, doch Leonhard Pföderl, Thomas Gilbert, Patrick Reimer und John Mitchell machten daraus ein 4:1 für Nürnberg. Thomas Larkin verkürzte noch, ehe Brandon Segal den Endstand herstellte.

Augsburger Panther – Schwenninger Wild Wings 5:1 (3:0, 0:0, 2:1)

Die Panther beschenkten sich zu Weihnachten einmal mit einem „Wellness-Gefühl“ selbst – muss ja auch mal sein. Denn der Sieg gegen die Wild Wings fiel überraschend deutlich aus. Durch Tore von David Stieler, Aleksander Polaczek, Thomas Holzmann und nochmal Stieler zog Augsburg auf 4:0 davon, ehe auch Schwenningen in Person von Tobias Wörle mitmachen durfte. Den Schlusspunkt für die Panther setzte Matt White.

EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt 4:3 (1:2, 1:1, 1:0, 1:0) n.P.

Im Kampf um die Play-offs hilft jeder Punktgewinn – einer beim Deutschen Meister zaubert dann doch mal ein Lächeln in die Gesichter von Spielern und Fans des ERCI. Dabei war sogar mehr drin, denn Jon Matsumoto traf erst in der 58. Minute zum 3:3 für die Red Bulls, die sich im Penaltyschießen den Sieg schnappten, weil Dominik Kahun den entscheidenden Versuch verwandelte. Ingolstadt hatte zuvor mit 2:0 durch Michael Collins und Brett Olson sowie – nach dem Ausgleich durch Derek Joslin und Patrick Hager – mit 3:2 nach dem Treffer von Darin Olver geführt.

Grizzlys Wolfsburg – Krefeld Pinguine 2:3 (1:0, 1:2, 0:0, 0:1) n.P.

Auch der Vorletzte auf Krefeld kann weiterhin auf die Play-offs hoffen – da helfen die beiden Zähler in Wolfsburg schon eine ganze Menge. Die Grizzlys legten durch Gerrit Fauser vor, ehe Dragan Umicevic einen von Jimmy Sharrow verschuldeten Penalty zum 1:1 nutzte. Diego Hofland brachte Krefeld zwar in Front, doch Brent Aubin schickte die Partie früh – genauer gesagt in der 33. Minute – in die Overtime. Da dieses torlos blieb, ging es in den Schusswettbewerb. Hier traf Marcel Müller entscheidend zum Krefelder Sieg.

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