Düsseldorfer EG bleibt auf direktem Play-off-Kurs2:1-Sieg in Iserlohn

Die DEG bejubelt den Sieg in Iserlohn. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Die DEG bejubelt den Sieg in Iserlohn. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Luca Zitterbart kehrte auf Seiten der DEG zurück in den Kader, dafür fiel Victor Svensson kurzfristig aus mit Grippe. Der IEC musste weiterhin verzichten auf Yannick Proske und Kristopher Foucault.

Es war ein Auftakt nach Maß für die Gastgeber, das Chancenplus war auf ihrer Seite und sie feuerten aus allen Schlägern auf das Gehäuse von Henrik Haukeland. Aber der DEG-Goalie bestand jede Prüfung, vor allem das Solo gegen Kaspars Daugavins. Auch im Duell gegen Emile Poirier war der Norweger der Sieger. Die Rheinländer fanden erst nach einigen Minuten in das Spiel, waren aber auch dann gefährlich im Abschluss und scheiterten noch am IEC-Torhüter Andreas Jenike. Das Vorrecht auf das erste Tor hatten die Gäste bei 15:59: Daniel Fischbuch erzielte den 1:0-Führungstreffer für seine Farben, der Aktion ging Pressing im gegnerischen Drittel voraus. Mit diesem Spielstand wurden dann die Seiten gewechselt.

Der Mittelabschnitt war für das Publikum ebenfalls sehr spannungsgeladen, es knisterte und auch die Special Teams sollten sich jetzt auszeichnen können. Im Powerplay erzielten die Sauerländer den 1:1-Ausgleichstreffer durch Poirier, sein Schlagschuss beförderte den Puck mit einer derartigen Wucht in das Netz, dass er wieder herausflog. Die Schiedsrichter entschieden sofort auf dem Eis auf „gutes Tor“ und zogen trotzdem den Videobeweis zu Rate, um sicher zu sein. Die Kamerabilder lieferten den Beweis – Tor! Jubel auf den Rängen und bei den Gastgebern. Düsseldorf wirkte aber nicht angeschlagen, hatte auch noch eigene Abschlussgelegenheiten, aber konnte kein weiteres Erfolgserlebnis feiern. Das Remis war auch der Pausenstand.

Die Entscheidung sollte, gemäß der Intensität der zwei Kontrahenten, in der regulären Spielzeit fallen. Die zwei Torhüter hatten weiterhin Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Sie wirkten sicher und ruhig. Iserlohn versuchte durch mehr Körperlichkeit mehr Zugriff auf das Spiel zu bekommen, die Gäste hielten aber mit eigener Robustheit dagegen. Fünf Minuten vor der finalen Sirene donnerte Luca Zitterbart die Scheibe zum 2:1-Siegtreffer in die Sauerländer Maschen. Seinem Schlagschuss hatten die Roosters nichts entgegenzusetzen. Iserlohn versuchte, seinen Torhüter zu ziehen, aber die DEG reagierte mit Gegenangriffen darauf und so gelang es erst kurz vor Schluss, Jenike auf die Bank zu beordern. Die Zeit reichte den Sauerländern aber nicht mehr. Die 500 Gäste-Sympathisanten feierten lautstark.

Die DEG rückt heran an Platz vier und ist aktuell die Nummer eins im Westen und am Rhein. Der IEC hat einen Rückschlag erlitten im Kampf um Platz zehn.

Weiter geht es bereits am Sonntag: Die Düsseldorfer EG ist Gastgeber für die Nürnberg Ice Tigers und die Iserlohn Roosters müssen zu den Bietigheim Steelers.


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