Dubé und die Augsburger Panther gehen getrennte Wege

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Wie heute auf der offiziellen Homepage der Augsburger Panther mitgeteilt wurde, wurde das Vertragsverhältnis zwischen dem abwanderungswilligen Spieler Yanick Dubé und den Augsburgern. Damit kann Dubé ab sofort für die Löwen aus Bad Tölz auf Torejagd gehen und einen Lebensmittelpunkt endgültig nach Tölz verlegen, wo er bereits ein Haus baut. Dort sucht er auch seinen weitere Lebensweg nach seiner aktiven Karriere zu gestalten.
Nach vielen Gerüchten und unterschiedlichsten Meldungen in der Presse hat es diesbezüglich heute eine offizielle Stellungnahme gegeben:

Gemeinsame Presseerklärung zum Wechsel des Eishockeyspielers Yanick Dubé von Augsburg nach Bad Tölz


Die Augsburger Panther Eishockey GmbH und Herr Yanick Dubé erklären:
Das Arbeitsverhältnis zwischen den Augsburger Panthern und Herrn Dubé wurde heute einvernehmlich aufgehoben. Herr Dubé bedauert, dass die Tölzer Eissport GmbH während seiner Urlaubsabwesenheit mitgeteilt hat, das Vertragsverhältnis zwischen ihm und den Augsburger Panthern sei aufgelöst. Die Augsburger Panther akzeptieren, dass Herr Dubé aus familiären Gründen in der nächsten Saison in Bad Tölz spielen will und wünschen ihm viel Glück. Herr Dubé dankt den Augsburger Panthern, dass sie seinen Wechsel nach Bad Tölz ermöglichen.
Die Augsburger Panther und Herr Dubé wollen mit dieser gemeinsamen Erklärung abschließend zu der Berichterstattung, den Gerüchten und unterschiedlichen Aussagen der vergangenen Wochen Stellung nehmen.
Augsburg, den 27.07.2007
gezeichnet
 
Max Fedra, Augsburger Panther Eishockey GmbH         Yanick Dubé     
 Quelle: www.aev-panther.de


Nach all den Querelen und Unklarheiten, den zum Teil sehr eigenartig anmutenden Äußerungen und Gebären der Verantwortlichen, lässt dieser Schritt nun sehr viel Unzufriedenheit und Fragezeichen zurück. Der Fan dürfte von dieser „Lösung“ des Problems, wenn er sie denn als solche bezeichnen möchte, nicht sonderlich begeistert sein. Stellt die sehr hohe Unzufriedenheit des zahlenden Publikums mit den Entscheidungsträgern eh schon eines der größten Probleme der Panther GmbH da. Ob sie so vermeindlich vergraulte Zuschauer zurückgewinnen  und wieder Vertrauen in seine eigene Arbeit erlangen kann, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall haben die Verantwortlichen sich keinen Gefallen getan und werden das zu Recht kritische Publikum mehr als je zuvor wieder für sich gewinnen müssen. Es stehen noch schwere und richtungweisende Entscheidungen an, welche von entscheidender Bedeutung für die Panther sind. Noch so eine schlechte Saison wie die Letzte und noch mehr Verluste bei den Zuschauern kann zu einem finanziellen Aus der GmbH führen. Es werden schwere Zeiten auf Manager, Gesellschafter und deren Mitarbeiter zukommen.

(Christoph Schreiber - Foto by City-Press)