Dritter Sieg im dritten Aufeinandertreffen mit den Adlern Mannheim3:2-Erfolg nach Verlängerung für die Düsseldorfer EG

Tobias Eder freut sich über den Sieg der Düsseldorfer EG bei den Adlern Mannheim. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Tobias Eder freut sich über den Sieg der Düsseldorfer EG bei den Adlern Mannheim. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Die Personalsituation bei den Adlern war heftig: Neun Spieler fehlten aktuell im Line-Up (Taro Jentsch, Nigel Dawes, Simon Thiel, Sinan Akdag, Joonas Lehtivuori, Mark Katic, Matthias Plachta, Lean Bergmann, Stefan Loibl) und trotzdem gab es auch Erfreuliches mit der Rückkehr Tyler Gaudets und dem DEL-Debüt Paul Mayers zu vermelden. Die DEG wurde von 400 Reisefreudigen unterstützt, das DEG-Fanprojekt hatte eine Bustour organisiert.

Mannheim brannte im ersten Spielabschnitt ein Feuerwerk ab. Nach drei Spielminuten wiesen die Adler eine Schussstatistik von 6:0 auf, die DEG brauchte Zeit, um in das Spiel zu finden, und hatte in Henrik Haukeland wieder einen starken Rückhalt. Die Chancen der Gastgeber hatten durchaus Einschlagspotenzial, aber nach einigen Sequenzen besann sich der Gast auf seine eigenen Stärken und bot jetzt mehr Paroli. Somit entwickelte sich ein tolles Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Zweikämpfe, hohe Intensität, Torwartparaden, sichere Passstaffetten, Torabschlüsse – es war alles geboten. Zu bieten hatte dann bei 17:41 Minuten die DEG den 1:0-Führungstreffer durch ihren Top-Scorer Philip Gogulla, der das Anspiel von Mikko Kousa durch ein Tip-In verwertete. Mit diesem Ergebnis baten die Schiedsrichter zur Pause.

Auch im zweiten Spielabschnitt sollte das Publikum auf seine Kosten kommen, es gab auch weiterhin kaum Leerlauf. Viele Aktionen wurden bis zum Ende gespielt und mit dem jeweiligen Zug zum Tor abgeschlossen. Die Adler profitierten nach zwei Minuten von einem Puckverlust eines DEG-Spielers im eigenen Drittel und erzielten durch Markus Eisenschmid den 1:1-Ausgleichstreffer. Zu diesem Zeitpunkt ein gerechtes Resultat. Düsseldorf war aber keineswegs geschockt und kreierte wieder eigene Angriffe. Der MERC war gewarnt bezüglich der Umschaltaktionen der Gäste. Circa drei Minuten vor der zweiten Sirene sollten dann erneut die Rheinländer ihr Erfolgserlebnis haben. Stephen MacAulay traf zum 2:1-Führungstreffer für Düsseldorf. Bis zum Signalton fiel kein weiterer Treffer mehr.

Auch im dritten Spielabschnitt sollten die Kurpfälzer den besseren Start erwischen und trafen durch Matthew Donovan, ebenfalls nach circa zwei Minuten wie im Drittel vorher, zum 2:2-Ausgleich. Es blieb spannend und interessant, die zwei Kontrahenten wollten in der regulären Spielzeit gewinnen und spielten auch dementsprechend. Mannheim versuchte, durch mehr Pressing die DEG in Verlegenheit zu bringen, die finale Wirkung blieb aber aus. Die Gäste ihrerseits setzten auf kompakte Verteidigung und daraus resultierend das berüchtigte Umschaltspiel. Das Unentschieden hatte bis Drittelende bestand und somit ging es in die Overtime.

Fünf Minuten Spielzeit und reduzierte Anzahl der Spieler im Drei gegen Drei verspricht immer Action. Die DEG wirkte griffiger und Mannheim agierte selber zu vorsichtig. Stephen MacAulay mit seinem zweiten Torerfolg war es dann vorbehalten, die Verlängerung mit dem 3:2-Siegtreffer zu beenden. Er nahm das perfekte Anspiel seines Reihenkollegen Bernhard Ebner aus dem eigenen Drittel an, lief zu auf das Adler-Gehäuse und schob die Scheibe vorbei an Felix Brückmann. Zwei Punkte entführte somit Düsseldorf aus der Quadratestadt und positionierte sich weiterhin für die Play-off-Ränge. Der MERC wird diesen Punkt sicherlich positiv registrieren, wenn man an das Lazarett denkt.

Dieses Mal findet kein Wochenspieltag statt und somit geht es erst am Freitag weiter. Die Adler Mannheim treffen in der SAP-Arena auf die Kölner Haie und die Düsseldorfer EG fährt zum ERC Ingolstadt.


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