Dritter Sieg gegen BerlinMannheim - Berlin 6:4

Frank Mauer traf dreimal für die Adler. (Foto: Imago)Frank Mauer traf dreimal für die Adler. (Foto: Imago)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wo geht die Reise hin, war die Frage für Mannheim nach zwei wenn auch auswärts verlorenen Spielen. Finden die Adler einen Weg, ihre vielen Chancen in den Spielen endlich effektiver in Tore zu verwandeln und damit unnötige Niederlagen wie in Nürnberg und Augsburg zu vermeiden?  Klang für heute Abend nach einer klaren Aufgabenstellung, zumal die Eisbären Berlin mit drei Auswärtsniederlagen im Gepäck in der Mannheimer SAP-Arena antraten.

13.600 Zuschauer in der ausverkauften Mannheimer Spielstätte sahen ein schnelles, spannendes und intensives Spiel und im ersten Drittel Mannheim mit den bekannten Problemen. 17:6 Schüsse, bei fünf gegen fünf Mannheim überlegen, guter Spielaufbau durch die neutrale Zone trotz gutem Forechecking der Eisbären, schnelle und gute Kombinationen im Berliner Angriffsdrittel, konzentriertes Spiel in der Rückwärtsbewegung bei einigen schnellen Kontern der Eisbären, aber die Chancenverwertung gegen meist vom Gegenspieler zu weit entfernte Berliner, dafür aber zugegeben gegen einen starken Petri Vehanen im Eisbären-Gehäuse, der mit seinen Paraden seine Mannschaft lange im Spiel hielt, mangelhaft. So bedurfte es eines „Garbage Goals“ – also eines schmutzigen Tores – zur Führung für Mannheim. Berlins Abwehr klärte die Scheibe nach mehreren Mannheimer Schussversuchen nicht und Christoph Ullman steckte den freiliegenden Puck unter Petri Vehanen hindurch ins Tor zum 1:0 (11.). Danach bekamen die Adler eine Lektion in Sachen effektives Powerplay. Nur 62 Sekunden später erzielte Frank Hördler unter Zuhilfenahme von Denis Reuls Knie den Ausgleich. War dieses Tor noch eines der Marke Pleiten, Pech und Pannen, konnte man das von den Berliner Überzahl Toren in der 22. und 29. Minute nicht behaupten. Schön herausgespielt, Beleg dafür, dass das Überzahlspiel der Eisbären in allen Situationen deren stärkste Waffe am heutigen Abend war. Glücklicherweise konnte der heute Abend starke Frank Mauer mit einem guten Schuss während einer Überzahlsituation für die Adler eine von einem Berliner Schläger unglücklich versprungene Scheibe im Eisbären-Tor unterbringen (24.), so dass es zur Mitte des zweiten Drittels 2:2 stand.

Das 31. Minute ließ das Spiel zu Gunsten der Adler kippen. Die Berliner übersahen den von der Spielerbank kommenden Denis Reul, der den auf ihn zutrudelnden Puck aufnahm, zwei herbeieilende Gegenspieler ausspielte und den Puck zur ersten Adler-Führung im Tor unterbrachte. In der Folge blieben die Adler auch der Strafbank fern, knüpften dadurch an ihr starkes Spiel fünf gegen fünf aus dem ersten Drittel an, unterstützt vom Berliner Deckungsverband, der selten einen Puck klären konnte, will heißen mit einem guten Aufbaupass diesen aus der Gefahrenzone zu bringen, um einen guten Angriff einleiten zu können. Nur das im Gegensatz zum Anfangsdrittel die Adler ihre Chancen nutzten und Tore erzielten. Frank Mauer (40.) und Marcus Kink (45.) Minute stellten auf 5:3. Uwe Krupp, Berlins neuer Trainer und Nachfolger von Jeff Tomlinson, sendete nun von der Bande aus seiner Mannschaft Signale in Richtung aufgeben ist nicht, ich möchte hier etwas bewegen. Bereits zwölf Minuten vor Schluss nahm er während einer Strafzeit gegen Adler Martin Buchwieser seinen Torhüter vom Eis, um den Überzahlformationen der Berliner, die heute Abend am besten funktionierten, Gelegenheit zu geben, weitere Tore zu erzielen. So richtig erreichte er seine Mannschaft aber nicht, das Powerplay sechs gegen fünf war von der Bewegung her zwar ansehnlich, aber längst nicht mehr so druckvoll, wie heute schon gesehen. Wer hätte gedacht, dass die Adler dann in der 51. Minute das Spiel, vielleicht inspiriert durch das Spiel der Berliner, durch ein Power Play Tor endgültig für sich entscheiden würden. Das Powerplay war weniger statisch, Steve Wagner passte nach einer Körpertäuschung zu Jon Rheault, der legte ohne Verzögerung quer und Frank Mauer vollendete seinen Hattrick und zum 6:3. Geht doch war hier und da zu hören. Laurin Brauns Tor zum 6:4-Endstand, wohlgemerkt bei sechs gegen fünf, war nur noch Ergebniskosmetik.

Die Adler also wieder in der Spur, mit einem wichtigen Sieg, da ihre beiden Verfolger Hamburg und München ebenfalls punkten konnten.

Shootout-Sieg in Ingolstadt
Brandon Buck entscheidet Derby für Nürnberg

Ausgerechnet der Ex-Panther sorgt mit zwei bemerkenswert cool verwandelten Penalties für die Entscheidung in einem rasanten bayrisch-fränkischen Derby....

3:0-Erfolg gegen aufopferungsvoll kämpfenden Tabellenletzten
Adler Mannheim mit Arbeitssieg gegen Schwenningen

Der Sieg der Adler Mannheim wird von einer schweren Verletzung des Schwenningers Thuresson überschattet. Johan Gustafsson mit drittem Saison-Shutout....

Verteidiger kam im Sommer aus Duisburg
Erik Buschmann verlängert vorzeitig bei den Iserlohn Roosters

​Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben den Vertrag mit Verteidiger Erik Buschmann vorzeitig bis zum Ende der Saison 2021/22 verlängert. ...

"Keine einfache Entscheidung"
Stefan Ustorf und die Eisbären Berlin gehen getrennte Wege

Stefan Ustorf und die Eisbären Berlin gehen zukünftig getrennte Wege....

Französischer Nationalspieler bleibt zwei weitere Jahre
Grizzlys Topscorer Anthony Rech verlängert bis 2022

Den Grizzlys Wolfsburg ist es gelungen, den Vertrag mit ihrem Topscorer Anthony Rech (27) vorzeitig um zwei weitere Jahre zu verlängern. Der französische Nationalspi...

Panther verpflichten Iserlohns Top-Scorer
ERC Ingolstadt verstärkt sich mit Brett Findlay

Der Stürmer kommt vom Ligakonkurrenten Iserlohn Roosters und war bei den Sauerländern der Topscorer....

Brandon Reid muss gehen
Trainerwechsel bei den Krefeld Pinguinen

Nach der 2:3-Niederlage gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben die Verantwortlichen der Krefeld Pinguine reagiert und sich von Trainer Brandon Reid getrennt....

Bremerhaven gewinnt das Duell der Pinguine
Pinguins wieder siegreich in Krefeld

​Im Duell der Artgenossen gewannen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 3:2 (1:1, 2:0, 0:1) bei den Krefeld Pinguinen. ...

Schlimme Nachrichten aus Köln
Trauer um Eishockey-Fan

​Der Spielabbruch in der Deutschen Eishockey-Liga vom vergangenen Sonntag wird noch trauriger. Wie die Kölner Haie auf ihre Facebook-Seite bekanntgeben, haben sich d...

Eisbären bangen um Abwehrduo
Einsatz gegen die DEG von Ramage und McKiernan fraglich

Die Eisbären Berlin empfangen am Donnerstag (12.12.) um 19:30 Uhr die Düsseldorfer EG in der Mercedes-Benz Arena Berlin. Der Einsatz der heute im Training fehlenden ...

Kanadier verstärkt bis Ende Januar 2020 den Kader der Redbulls
Justin Shugg kehrt zum EHC Red Bull München zurück

Rund acht Monate nach seinem letzten Pflichtspiel für Red Bull München kehrt Justin Shugg wieder zurück in die bayerische Landeshauptstadt....

Angreifer hat sich in München eine Knieverletzung zugezogen
Lange Pause für Markus Eisenschmid

Die Adler Mannheim müssen vorerst ohne Angreifer Markus Eisenschmid auskommen....

DEL Hauptrunde

Freitag 13.12.2019
Adler Mannheim Mannheim
3 : 0
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
ERC Ingolstadt Ingolstadt
3 : 4
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
Augsburger Panther Augsburg
5 : 1
Kölner Haie Köln
Iserlohn Roosters Iserlohn
1 : 0
EHC Red Bull München München
Straubing Tigers Straubing
5 : 3
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Sonntag 15.12.2019
EHC Red Bull München München
- : -
Adler Mannheim Mannheim
Kölner Haie Köln
- : -
ERC Ingolstadt Ingolstadt
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
- : -
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
Fischtown Pinguins Bremerhaven
- : -
Iserlohn Roosters Iserlohn
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
- : -
Eisbären Berlin Berlin
Krefeld Pinguine Krefeld
- : -
Straubing Tigers Straubing
Jetzt die Hockeyweb-App laden!
lll▷ Mit Top Quoten auf die DEL wetten!
DEL Wetten bei den besten Wettanbietern

Aktuelle Online Eishockey DEL Sportwetten News mit Quoten & Tipps. Den besten Eishockey DEL Wettbonus suchen & finden
Aktuelle Wettangebote für die DEL