Dreimal Selivanov - Füchse feiern ersten Sieg

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Didi Hegen wiederholte es zweimal. „Wir brauchen unsere Fans”, sagte der Trainer des EV Duisburg vor dem Spiel gegen die Straubing Tigers. „Wenn uns die Zuschauer nach vorne peitschen, dann ist es für uns einfacher.” Und Hegen wurde erhört. Von Anfang an gaben die Fans der Füchse Gas. Sie sangen, schrieen, klatschten, was das Zeug hielt. Und Hegen, die Fans und die Spieler wurden belohnt. Endlich. Im siebten Saisonspiel der Deutschen Eishockey-Liga gewann der EVD gegen Straubing mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1).

Ob's an der endlich vorhandenen vierten Reihe lag? Die Duisburger machten jedenfalls ordentlich Druck. Das zeigt auch ein Blick in die Schussstatistik. 14:5 Versuche standen alleine im ersten Drittel für den EVD zu Buche. Einer war dann auch drin. Alexander Selivanov (Foto) hatte in der 13. Minute in Überzahl abgezogen; Michal Sup schnappte sich den Nachschuss, brachte den Puck zu Selivanov, der dann traf.

Noch war freilich nicht alles Gold, was auf dem Eis glitzerte. Zweimal hatten die Gastgeber in 5:3-Überzahl die Chance, das Ergebnis noch angenehmer zu gestalten. Beim ersten Mal gab es nur einen Torschuss; in Versuch Nummer zwei wurde es zumindest gefährlich, als Stanislav Jasecko die Latte traf.

Ähnlich wie in Frankfurt ließ Jan Alinc gestern seine spielerische Klasse aufblitzen. Gut 31 Minuten waren gespielt, als der Tscheche über rechts ins Drittel wollte. Zwei Straubinger hatten etwas dagegen, rauschten auf den Angreifer zu. Doch Jan Alinc landete nicht unangenehm auf dem Eis. Im Gegenteil. Er blieb an der Scheibe, passte hinüber zu Selivanov, der die Führung auf 2:0 ausbaute.

War das schön? Das war schön! Also noch einmal. Der Schlussabschnitt hatte gerade begonnen, das setzte sich Alinc erneut an der Seite durch, zog diesmal aber selbst ab. Straubings Keeper Markus Janka, früher einmal selbst Duisburger, ließ den Puck erneut abprallen – genau vor den Schläger von Selivanov, der mit seinem dritten Treffer nach 21 Sekunden auf 3:0 erhöhte.

Erst danach machten sich auch die Tigers bemerkbar. Zunächst parierte der erneut starke EVD-Goalie Lukas Lang gegen Eric Meloche, ehe Bill Trew eine Schlafmützigkeit der Duisburger zum 1:3-Anschluss nutzte. Doch die Füchse gaben weiter Gas und hätten in einer weiteren 5:3-Überzahl das 4:1 durch Justin Cox erzielen müssen (55.).

Machte aber nichts. Im Gegenteil. Wie es die Fans mit dem ausgelassen tanzenden Lukas Lang bejubeln konnten.

Tore: 1:0 (12:10) Selivanov (Sup, Selivanov/5-4), 2:0 (31:52) Selivanov (Alinc, Jasecko), 3:0 (40:21) Selivanov (Alinc), 3:1 (47:30) Trew (Retzer, Olver). Strafen: Duisburg 8, Straubing 18 + 10 (Hussey). Zuschauer: 1301. (the / Foto: City-Press)


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