Drei Tage, drei Legenden (2): Raimond Hilger

Die drei Legenden Mondi Hilger, Georg Franz und Markus Berwanger (von links) beim Benefizspiel der Oldie-Nationalmannschaft in Straubing. (Foto: Markus Altmann)Die drei Legenden Mondi Hilger, Georg Franz und Markus Berwanger (von links) beim Benefizspiel der Oldie-Nationalmannschaft in Straubing. (Foto: Markus Altmann)
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Einer, auf den Georg Franz immer wieder traf und der dieselben drei Meisterschaften (1985, 1989 und 1994) vorzuweisen hat, ist Raimond „Mondi“ Hilger. Er begann 1983 in Rosenheim. Insgesamt hat der Asinger über 1000 Pflichtspiele absolviert. Darunter 42 WM-Einsätze und über 700 Spiele für Rosenheim. Die anderen Stationen waren Bayreuth, München (Hedos und Barons) sowie Bad Tölz. Sein letztes Pflichtspielt hat der inzwischen 45-jährige erst letzte Saison bestritten – natürlich in Rosenheim.

Herr Hilger, so viele Spiele für Rosenheim und das letzte offizielle Punktspiel erst letzte Saison. Bekommt man Sie gar nicht aus den Schlittschuhen?

(Hilger lacht) Natürlich ist die Zeit irgendwann vorbei. Zeitlich und auch altersbedingt wird das immer schwieriger. Aber sobald sich irgendwo eine Möglichkeit ergibt, mach ich das noch.

Wie schaut es mit Plänen aus, auf die andere Seite der Bande zu wechseln, oder z.B. einen Posten im Management?

Trainer oder so was kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich bin selbstständig, das ist ein Vollzeitjob. Ich könnte mir höchstes etwas wie Scout vorstellen.

Wie war das heute im Oldie-Spiel – die meisten der Straubinger trainieren noch einmal die Woche. Waren die Unterschiede zu merken?

Straubing war schlittschuhläuferisch sehr gut drauf, das hat mich wirklich überrascht. Bei uns (Oldie-Nationalmannschaft) waren einige dieses Jahr sicher noch gar nicht oder höchstens einmal auf dem Eis. Die Unterschiede merkt man deutlich, wenn man öfter auf dem Eis war. Das ist eine tolle Truppe, die Straubing da hat. Wenn es so was in Rosenheim gäbe, könnte ich mir gut vorstellen, dass ich da auch mitmache.

In dem Benefizspiel in Straubing standen Sie mit den ehemaligen Rosenheimer Weggefährten Georg Franz und Markus Berwanger und vielen anderen ehemaligen Kollegen auf dem Eis. Wie war‘s?

Das ist immer schön. Da freue ich mich schon eine Woche vorher drauf. Dann kommen die ganzen Sprüche wieder und man veräppelt sich ein wenig auf dem Eis. „Genau so langsam wie früher.“ Das ist echt lustig. So was macht man gerne. Man trifft auch Leute, die man 10 oder 15 Jahre nicht mehr gesehen hat, wie z.B. den Lehner Sepp. Man kann sich über alte Zeiten unterhalten und wieder gemeinsam auf dem Eis stehen. Das ist eine schöne Sache.

Aktive Eishockeyspieler werden in den letzten Jahren immer älter. Aktuell hat z.B. die 39-jährige lebende Legende Jaromir Jagr wieder zurück in die NHL gewechselt. Liegt das an ausgefeilteren Trainingsmethoden, an noch mehr Professionalität oder woran liegt dieser Trend ihrer Meinung nach?

Ich denke die Spieler, die das machen, die das machen können, sind schon Ausnahmespieler. Es gibt tausende sehr gute Spieler, aber von denen sind vielleicht drei oder vier, die das machen können. Die waren aber auch schon in jüngeren Jahren Ausnahmespieler. Und zum anderen haben die mit Sicherheit eine sehr hohe Trainingsdisziplin. Und der Körper spielt noch mit.


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