Drei Punkte für den EHC am dritten AdventMünchen - Hannover 3:2

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Beide Mannschaften zeigten gleich Beginn, dass es eine unterhaltsame Partie werden würde. Den ersten Stich setzten allerdings die Scorpions, die in Form von Andreas Morczinietz bereits nach einer Minute in Führung gingen. München agierte in dieser Phase äußerst unsicher und produzierte viele Fehler. Erst ein Powerplay kurz vor der ersten Drittelpause brachte den Ausgleich für den EHC durch Paul Stastny.

Beide Teams spielten hart aber keinesfalls unfair, auch wenn es einige Verletzungspausen gab. Ein richtiger Spielfluss kam durch diese Unterbrechungen und die übereifrigen Hände der Offiziellen nicht zustande. Die Strafbank glich zuweilen einem Treffpunkt sämtlicher Akteure. Unbeirrt davon nahm München nun das Spiel in die Hand und erzielte durch Paul Stastny den Führungstreffer. Sollte es dem EHC gelingen nach zwei sieglosen Spielen in dieser Saison gegen die Niedersachsen wieder einen „Dreier“ nach Hause zu fahren?

Die Zeichen konnten zu Beginn des letzten Drittels nicht besser sein, als Lubor Dibelka auf 3:1 erhöhte. Auch wenn das heimische Publikum schon die Vorentscheidung feierte, brachten sich die Gastgeber unnötig selbst in Schwierigkeiten. Zuerst erhielt Blake Wheeler wegen Beleidung des Schiedsrichters eine zehnminütige Strafe und sieben Minuten vor Ende konnte David Sulkovsky für die Gäste noch einmal auf 3:2 verkürzen. Doch sowohl sämtliche Anstrengung als auch eine sechs gegen vier- Überzahl reichten für die Scorpions nicht, das Ruder noch herumzudrehen. „Wir haben heute nicht konstant genug gespielt“, äußerte sich Igor Pawlow.

Am Ende siegte der EHC hart umkämpft mit 3:2 und ist damit vor heimischer Kulisse schon seit fünf Spielen ungeschlagen. „Es war ein schweres Spiel für alle Beteiligten heute und deswegen bin ich sehr froh, dass wir den Überblick behielten und letztendlich mit drei Punkten belohnt wurden“, so Pat Cortina.

Beim nächsten Spiel in Straubing muss er allerdings auf NHL-Star Blake Wheeler verzichten, der wegen der dritten Disziplinarstrafe gesperrt ist.

Wie es mit Paul Stastny nach den Weihnachtstagen weitergeht, steht noch nicht fest. Sein Vertrag läuft noch bis zum 23. Dezember. Über die Festtage kehrt er in die Heimat zurück – könnte aber danach zurückkehren, wenn der Lockout weitergehen sollte und er sich nicht einen anderen Verein aussucht. Interesse besteht Gerüchten zufolge unter anderem von Nürnberger Seite.

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