Drei Kantersiege am zweiten Viertelfinal-SpieltagDEL-Play-offs kompakt

Shut-out für Straubings Barry Brust - Foto: Stefanie Kovacevic www.stock4press.deShut-out für Straubings Barry Brust - Foto: Stefanie Kovacevic www.stock4press.de
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Straubing Tigers - Grizzly Adams Wolfsburg 7:0 (3:0; 3:0; 1:0)
Play-off-Stand 2:0

Wer stoppt diese Straubinger? Mit 7:0 schlugen die Niederbayern die Grizzly Adams Wolfsburg. Wie aus einem Guss präsentierten sich die Gastgeber vor ausverkaufter Heimkulisse und zeigten sich in allen Belangen überlegen. Den Anfang mit dem Torreigen machten Laurent Meunier sowie Karl Stewart, als sie eine 5:3-Überzahlsituation effektiv zum 2:0 ausnutzten. Dustin Whitecotton schob im ersten Drittel sogar noch das 3:0 dar. Im Mitteldrittel bauten Sandro Schönberger, Carsen Germyn sowie erneut Karl Stewart für den 6:0-Zwischenstand, Bruno St. Jacques schoss im letzten Abschnitt zum siebten und letzten Mal ins Wolfsburger Tor. Straubings Kapitän Michael Bakos sagte nach der Partie in die Kameras, dass sie doch ganz schön nervös vor dem Spiel waren. Das Herz rutschte ihnen aber – wie zu erwarten – nicht in die Hose. Ganz im Gegenteil.

DEG Metro Stars – ERC Ingolstadt 5:1 (1:0; 3:0; 1:1)
Play-off-Stand: 1:1

Mit einem klaren Sieg glich die DEG die Serie gegen den ERC Ingolstadt aus. Die Rheinländer waren das effizientere Team beim Ausnutzen seiner Chancen. Zwar hatten die Gäste am Ende 38 Mal Richtung DEG-Tor abgezogen, jedoch nur einmal getroffen. Den Treffer von Derek Hahn (55.) kassierte aber nicht mehr Düsseldorfs Stammkeeper Bobby Goepfert, der Mitte des Spiels nach einem Zusammenprall mit einem Ingolstädter verletzt (vermutlich Rückenprellung) vom Eis gebracht werden musste, sondern der Ersatzmann Felix Bick. Der 19-Jährige gab somit ausgerechnet in einem Play-off-Match sein DEL-Debüt gab und ab der 33. Spielminute seinen Mann stand. Die DEG ging durch Derek Dinger (4.) in Führung, Adam Courchaine (23.), sowie Kapitän Daniel Kreutzer (39.) und Jeff Ulmer (40.) mit Powerplay-Treffern bauten diese auf 4:0 aus. Im Schlussabschnitt sorgte Patrick Reimer (42.) wiederum in Überzahl auf 5:0 für die Hausherren. Gegen Ende des Spiels wurden reichlich Duftmarken gesetzt, was für Spiel drei am Sonntag schon im Vorhinein für Zündstoff sorgte.

Hamburg Freezers – Adler Mannheim 1:8 (0:2; 1:3; 0:3)
Play-off-Stand: 0:2

Ein schnelles Saisonende bahnt sich nach dem 1:8-Debakel gegen die Adler Mannheim für die Hamburg Freezer an. 10.085 Zuschauer wurden in der Hansestadt Augenzeuge eines Schützenfestes, für welches Mannheims Christoph Ullmann mit einem Doppelschlag (3.; 5. Spielminute) früh im ersten Drittel den Startschuss gab. Seinen Hattrick perfekt machte Ullmann (23.) kurz nach Wiederbeginn, danach waren andere an der Reihe: Nikolai Goc (25.) stellte auf 4:0 für die Adler. Und dann traf tatsächlich mit Serge Aubin (37.) ein Hamburger, wobei es aber auch blieb. Marcus Kink (40.), Adam Mitchell (47.) in Überzahl, Yannic Seidenberg (54.) und Marc El-Sayed (60.) machten Spiel zwei für die Freezers zur Lehrstunde. Die Adler ließen mit diesem Auftritt kaum etwas an Positivem übrig, was die Hanseaten als Hoffnungsschimmer mit ins nächste Aufeinandertreffen nehmen könnten.


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