Drei Gründe für viel LeidDEG nach der Derbyniederlage

Düsseldorfs Trainer Jeff Tomlinson - Foto: Oliver Schwarz - www.stock4press.deDüsseldorfs Trainer Jeff Tomlinson - Foto: Oliver Schwarz - www.stock4press.de
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Sie sind eine äußerst leidvolle Erfahrung, die am vergangenen Freitag nun auch die Anhänger der Düsseldorfer EG nach dem 3:4 gegen Krefeld mal wieder machen mussten. „Ich weiß, wie viel den Fans diese Spiele bedeuten, aber wir müssen mit dem einen Punkt zufrieden sein“, sagte DEG-Trainer Jeff Tomlinson im Anschluss an die Niederlage nach Penaltyschießen.

Es war die dritte Schlappe binnen acht Tagen und für die hatte Tomlinson drei Ursachen ausgemacht. Zum einen war der 41-Jährige mächtig angefressen über das miserable Powerplay, bei dem mehrfach eine mögliche Vorentscheidung verpasst wurde. So ging es nur mit einem 3:2 in die letzten 20 Minuten, wo dann einige Spieler nach den vielen Partien der vergangenen Wochen kräftemäßig am Ende waren. „Patrick Reimer war durch die Länderspiele quasi ohne Pause im Einsatz, Evan Kaufmann ist nach seiner Verletzung noch nicht wieder bei hundert Prozent und Andy Roach hat Probleme mit der Hüfte. Auch daher wurden wir im Schlussdrittel so überrollt“, sagte Jeff Tomlinson.

Der gab dem Trio zur Erholung bis einschließlich gestern frei, während Torhüter Jean-Sebastien Aubin wohl Sonderschichten schieben musste. Denn der Torhüter, der Bobby Goepfert wegen dessen Übelkeit kurzfristig ersetzte, stand ebenfalls im Visier von Tomlinson. „Aubin war sicher nicht der Hauptgrund für die Niederlage, aber Fakt ist auch, dass wir mit ihm nur ein Spiel gewonnen haben und dass Krefeld im Penaltyschießen den besseren Keeper hatte“, sagte Jeff Tomlinson. Einen, der den Fans der DEG ein leidvolles Wochenende bescherte.

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