Do swidanja Felix Schütz!Ein Kommentar zum Wechsel von Felix Schütz zurück nach Wladiwostok

Felix Schütz - Foto: gepa-picturesFelix Schütz - Foto: gepa-pictures
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Nun also doch: Eishockey-Nationalspieler Felix Schütz verlässt die Münchner Bullen und kehrt zu seinem vorherigen Club, Admiral Wladiwostok, an die russische Pazifikküste zurück. Mit den Gründen für seinen Wechsel sind einige sicher schnell zur Hand: Das liebe Geld, dass es in der KHL  in sehr ordentlichen Mengen zu verdienen gibt! Zugegeben, seinen Kontostand dürfte der Wechsel positiv beeinflussen. Ebenso steht aber fest, dass der Wechsel einen enormen sportlichen Sprung bedeutet. Denn einige KHL-Teams wären sicher auch in der NHL konkurrenzfähig, soweit man die Ligen überhaupt vergleichen kann – und auf dem Alten Kontinent ist die Kontinental Hockey League ohnehin führend, was das Gesamtniveau betrifft.

Vor dem Hintergrund des Abschneidens der deutschen Mannschaften in der Champions Hockey League (CHL) in diesem Sommer ist dies noch höher zu bewerten. Denn der Wettbewerb hat gezeigt, dass die Deutsche Eishockey Liga (DEL) insgesamt doch noch ein gutes Stück von den Top-Ligen – insbesondere Nord- und Osteuropas entfernt ist – ungeachtet einiger guter Ergebnisse in der CHL-Premierensaison.

Und dass Felix Schütz selbst dieser erneute Wechsel in das rund 10.000 Kilometer entfernte Wladiwostok nur gut tun kann, hat er in der Nationalmannschaft im vergangenen Frühjahr deutlich gezeigt, als er sich gegenüber seiner Zeiten in Köln und Ingolstadt spielerisch enorm gereift und verbessert präsentierte. Und wer weiß, vielleicht kann er es sein, der den Weg für weitere deutsche Spieler in die KHL ebnet. Eine kleine deutsche Kolonie in der KHL wie einst in San Jose oder heute in Pittsburgh hätte sicher ihren Charme. Nicht nur die Gehaltszettel der Spieler.

In diesem Sinne: Fssiwo Charoschywa, Felix – Alles Gute!

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