Dieses war der achte Streich...

Lesedauer: ca. 2 Minuten

­

Gegen

Düsseldorf mit 4:1 gewonnen, noch ganze sechs Punkte bis zum

vierten Platz, der vielgescholtene Nathan Robinson entwickelt sich

vom Saulus zum Paulus, angeblich ( Lance Nethery, Manager der DEG

soll diese Nachricht am frühen Abend bestätigt haben ) wird Harold

Kreis für die nächsten zwei Jahre in Mannheim tätig sein –

Adlerherz, was willst Du mehr?

Beide

Mannschaften hielten sich in diesem Spiel nicht lange mit dem abtasten auf . Von Anfang an sahen die Zuschauer ein flottes Spiel, die

Adler standen kompakt im Defensivverband, zeigten aggressives

Zweikampfverhalten und versuchten die Angriffsbemühungen der DEG

früh zu stören. Die quirligen und schnellen Stürmer der

Düsseldorfer ließen sich dadurch wenig beeindrucken und so

entwickelte sich ein offener

Schlagabtausch, nur die Tore fehlten, zu mindestens bis zur 12.

Minute.

Da

fingen die Adler einen Aufbaupass im Mitteldrittel ab, Robinson

erhielt die Scheibe und durfte im Düsseldorfer Drittel solange

kreisen bis er die richtige Position erreicht

hatte - sein satter Schlagschuss fand den Weg ins Tor. Nach dem Motto

einmal ist keinmal leistete sich die DEG eine Minute später den

gleichen Fehler im Aufbau, Martinec bediente Arendt und der ließ

sich die Chance zum 2:0 nicht entgehen.

Die

Düsseldorfer zeigten sich nicht geschockt, man hatte den Eindruck,

sie intensivierten ihre Bemühungen. Dieser Druck führte zu einer

Strafzeit gegen die Adler, die Daniel Kreutzer in der folgenden

Überzahl in der 18. Minute zum Anschlusstor nutzte.

Dieser

Treffer setzte bei den Düsseldorfern zusätzliche Kräfte frei, sie

begannen das zweite Drittel furios. Die Adler gerieten mehr und mehr

ins schwimmen, Adlergoalie Freddy Brathwaite, der schon im ersten

Drittel ausgezeichnet gehalten hat, hielt seine Mannschaft im Spiel.

Die DEG verpasste im zweiten Drittel ihre zum Teil hochkarätigen

Chancen in Tore umzuwandeln. Wer weiß, wie dieses Spiel geendet

hätte, wenn hier der Ausgleich gefallen wäre. Aber er fiel nicht,

das zweite Drittel endete torlos.

Auch im

dritten Drittel ließen die Düsseldorfer nicht nach, sicherlich im

Hinterkopf habend, dass eine Niederlage in Mannheim bei dieser engen

Tabellensituation ein abrutschen auf den vierten Platz zur Folge

haben könnte. Alle Bemühungen waren jedoch vergebens. Die Adler

kamen wieder besser ins Spiel, wirkten in ihren Aktionen wieder

sicherer und konterten die DEG klassisch aus. In der 53. Minute fiel das

3 : 1 durch Methot, in der 56. Minute der letzte Treffer des Spiels

zum 4:1 durch Marcus Kink.

Was

auffällt ist, dass die Adler für einen Sieg das Glück nicht mehr

überstrapazieren müssen. Sie werden in ihrer gesamten Spielanlage

solider. Dies gilt sowohl für das Unterzahlspiel, das

Defensivverhalten bei Fünf gegen Fünf und die Konzentration über

fast 60 Minuten. Der Angriff zeigt mittlerweile eine klare Struktur,

dadurch kommen die Ausnahmekönner der Adler besser zur Geltung und

dies macht die Adler als Mannschaft schwerer ausrechenbar. Well

done, Teal Fowler.

Gerd

Kositzki - Foto: Janet Ruppert / www.jrphotographie.de


Tore:

1.

Drittel

11:15

1 : 0, Nathan Robinson (Chris Schmidt, Francois Methot ) EQ

12:48

2 : 0, Ronny Arendt ( Tomas Martinec / Michael Hackert) EQ

17:47

2 : 1, Daniel Kreutzer ( Brandon Reid / Shane Joseph ) PP 1

2.

Drittel

Torlos

3.

Drittel

52:10

3 : 1, Francois Methot ( Nathan Robinson / Colin Beardsmore ) EQ

55:12

4 : 1, Marcus Kink ( Colin Forbes ) EQ

Torschüsse:

 

Mannheim: 37­

Düsseldorf:

35


Strafminuten:

Mannheim:

8 Minuten

Düsseldorf:

2 Minuten


Zuschauer:

8.922


Schiedsrichter

:

Rick

Looker




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