Die Top 10 Highlights der DEL Playoffs im VideoDie besten Szenen aus der 1. Halbfinalewoche

Drew LeBlanc von den Augsburger Panthern. (Foto: dpa/picture alliance)Drew LeBlanc von den Augsburger Panthern. (Foto: dpa/picture alliance)
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Nach drei Spielen im Halbfinale der DEL Playoffs stehen die Adler Mannheim vor dem Einzug ins Finale um die deutsche Meisterschaft. Das Team von Trainer Pavel Gross führt mit 3:0 in der Serie gegen die Kölner Haie und steht kurz vor der ersten Finalteilnahme seit 2015. Die Kölner Haie müssen in Spiel 4 auf Simon Despres verzichten. Der Verteidiger ist vom DEL-Disziplinarausschuss für ein Spiel gesperrt worden. Der Grund: Despres hat im dritten Spiel einen der Schiedsrichter weggestoßen. Die Domstädter blieben bereits zum zweiten Mal in drei Spielen ohne eigenes Tor und haben insgesamt erst ein Tor gegen die Adler-Defensive erzielen können. Dass die Chancenverwertung besser werden muss, bestätigte auch Haie-Verteidiger Pascal Zerressen: „Das Ergebnis ist extrem bitter, wenn man den Spielverlauf sieht. Wir waren zwei Drittel die bessere Mannschaft, aber wir haben einfach kein Tor gemacht." Neben der verbesserungswürdigen Chancenverwertung hat aber auch Mannheimer-Goalie Dennis Endras einen großen Anteil für die wenigen Tore der Haie. 

Sollte jemand die Augsburger Panther unterschätzt haben, ist es spätestens jetzt Zeit, den Panthern alles zuzutrauen. Dank eines Auswärtssieges in der bayrischen Landeshauptstadt haben sich die Fuggerstädter jetzt den Heimvorteil geholt. Ein Sieg am Mittwoch im heimischen Curt-Frenzel-Stadion würde bedeuten, dass Augsburg danach bis zu drei Matchbälle gegen den deutschen Meister hätte. Die Münchner befinden sich in einer Situation in der sie schon lange nicht mehr waren. Nach drei Spielen in einer Playoff-Serie in Rückstand lagen die Münchner zuletzt vor vier Jahren - und schieden damals im Viertelfinale aus. Schon vor dem Start der Playoffs war das Selbstvertrauen riesig auf Seiten der Augsburger. "Wir sind gut gerüstet, da kann kommen, wer mag", hatte Shootingstar Sezemsky schon vor dem ersten Bully gesagt. Das größte Münchner Problem heißt Olivier Roy. Der Augsburger Goalie wehrte beim Sieg im zweiten Spiel 70 Schüsse ab. Seine Fangquote in den drei Halbfinale-Spielen liegt bei unfassbaren 96,4%. Doch wer die Münchner kennt, weiß es ist noch lange nichts entschieden. Nicht umsonst gewann das Team um Trainer Don Jackson zehn Serien in Folge und drei Meistertitel. 

Diese Woche in der Top 10 sind natürlich die Siegtreffer von Brady Lamb, Mark Voakes und Drew LeBlanc. Desweiteren ist noch Trevor Parkes mit seinem "Zauberpass" dabei und Olivier Roy, der überragend gegen den EHC hält. Schaut es euch an, viel Spaß!


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