Die Schnellsten und Besten1. DEL Stars & Skills in Krefeld

Lesedauer: ca. 2 Minuten

In der National Hockey League ist die „Skills Competition“ ein fester und beliebter Bestandteil des Allstar Weekends. Die Deutsche Eishockey-Liga hat am Dienstag erstmals die „DEL Stars & Skills“ im Rahmen eines Medientags veranstaltet, bei dem wie berichtet auch die Wiedereinführung von Auf- und Abstieg zwischen erster und zweiter Liga verkündet wurde.

Im ersten Wettbewerb „Der Hammer“ ging es darum herauszufinden, welcher Spieler den härtesten Schlagschuss hat. Nach zwei Durchgängen und sechs Versuchen waren so bekannte Scharfschützen wie Nationalspieler André Rankel (Eisbären) und Christoph Schubert (Freezers) geschlagen: Es gab ein Stechen zwischen Sascha Goc (Wild Wings) und Kurtis Foster (Ice Tigers), das der Nürnberger mit einem Schuss mit 169 km/h für sich entschied. Er darf also in der neuen Saison das kleine Hammer-Emblem der DEL auf seinem Trikot tragen.

Beim Wettbewerb „Der Blitz“ trat jeweils ein anderer Spieler an, um den schnellsten Skater der Liga zu finden. Alle hatten zwei Versuche, zunächst musste rechts herum eine Runde um Tore und Bullykreise gelaufen werden. Florian Kettemer (EHC München, 14,48 s) führte danach knapp vor Alexander Preibisch (DEG, 14,55 s) und Henrik Eriksson (Krefeld Pinguine, 14,65 s). Als es danach links herum ging, konnten sich alle verbessern außer Damien Fleury (Schwenningen) und Alexander Preibisch, der exakt die gleiche Zeit wie im ersten Versuch verbuchte. Sebastian Uvira von den Kölner Haien schaffte mit 14,37 Sekunden eine neue Bestzeit – und wird den DEL-Blitz auf seinem Trikot tragen – vor Henrik Eriksson von den Krefeld Pinguinen (14,47s), der allerdings der schnellste wäre, zählte man beide Laufrichtungen zusammen.

Im abschließenden Geschicklichkeitswettbewerb „Die Hände“ ging es darum, auf einem Parcours unter Zeitdruck mit dem Schläger Pucks aufzunehmen, abzulegen, zu führen oder flippen sowie in Ziele zu heben oder zu passen.

Drew LeBlanc von den Augsburger Panthern (1:33 Minute) gewann vor Jerome Flaake (Hamburg Freezers, 1:34) und Kai Hospelt (Adler Mannheim, 1:39) und bekommt damit ebenfalls einen „Sticker“ für sein Trikot in dieser Saison.

Sebastian Uvira (Kölner Haie) freute sich über seinen Erfolg: „Wir Jungs hatten heute richtig Spaß. Ich denke, der DEL Media Day ist eine echt gute Sache für das deutsche Eishockey. Auch als Spieler trägt man gerne dazu bei, Werbung zu machen und den Sport den Medien näher zu bringen. Ich bin etwas überrascht, dass ich heute der schnellste war (lacht). Eigentlich wurde ich vom Trainer ausgesucht, um meine Geschicklichkeit zu zeigen, aber wie man sieht, ist es gar nicht so schlecht, dass ich ,nur' schnell laufen musste. Geübt haben wir dafür nicht.“

Marcel Noebels (Eisbären Berlin): „Der heutige Tag hat sich wirklich gelohnt. Es war sehr schön, mal wieder in meine Heimatstadt Krefeld zurückzukehren und vor der Saison die Jungs der anderen Teams zu treffen. Außerdem ist es sehr gut, die Medien durch solche Events mit einzubeziehen. Das ist von großem Vorteil für das deutsche Eishockey. Der Aufwand, den die Deutsche Eishockey-Liga hier betreibt, hilft definitiv, den Sport populärer zu machen.“

Wolfgang Hüskes und Sophie Esters