Die letzte Goalie-Maske von Karel LangEin Stück Geschichte für den guten Zweck

Diese Maske von Karel Lang versteigert dessen Sohn Lukas Lang für den guten Zweck. (Foto: privat)Diese Maske von Karel Lang versteigert dessen Sohn Lukas Lang für den guten Zweck. (Foto: privat)
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Der Name Karel Lang hat nicht nur in Krefeld einen besonderen Klang, beim KEV ist er jedoch besonders laut. So laut, dass seine Rückennummer 1 nicht mehr vergeben wird – mit einer Ausnahme. Nur Sohn Lukas hatte die Ehre, die ansonsten gesperrte Nummer des Hexers nochmal aufs Eis zu führen. „Dass ich mit der Nummer auflaufen durfte, machte mich schon stolz. Ich habe aber natürlich auch meinen Vater gefragt, ob ihm das Recht ist und er fand das super.“

Karel Lang gewann mit der damaligen Tschechoslowakei einmal WM-Silber und zweimal WM-Bronze und spielte hauptsächlich beim HC Kometa Brno in der ersten und zweiten Liga. 1990/91 wechselte er nach Stuttgart. Die Schwaben waren jedoch in einer üblen Krise und hatten noch 130.000 D-Mark Ablöseschulden für Peter Jedrus und Tauno Zobel. Diese wollte Hans-Ulrich Urban eigentlich „eintreiben“ und fuhr gen Stuttgart. Zurück kam er stattdessen mit Karel Lang. „Das eigentlich spektakuläre war dann aber, dass Krefeld vom letzten auf den zweiten Platz nach vorne kam. Aber solche Wechsel kann man sich heute eigentlich nicht mehr vorstellen, es waren halt andere Zeiten.“

Als Karel Lang das erste Spiel von der Tribüne aus verfolgte, war Krefeld gerade auf den letzten Tabellenplatz der höchsten deutschen Spielklasse gerutscht. Sein erster Kommentar soll gewesen sein: „Ich habe viel zu tun.“ Er blieb und wurde nicht nur wegen seiner Eiskunstlaufeinlagen zum absoluten Fanliebling. Nach der Saison 2000/01 hängte er die Maske an den Nagel. Diese  Maske wird nun versteigert, mit dem kleinen Unterschied, dass das Gitter ersetzt werden musste. Auch Sohn Lukas spielte die Maske noch kurz: „Er hat mir seine  Maske dann vermacht und ich habe sie eine Saison bei den Eisbären Juniors Berlin getragen. Danach hatte ich sie noch ein Jahr als Ersatzmaske, darum musste ich auch das Gitter tauschen.“ 2006/07 machte Karel Lang ein Spiel als 48-jähriger bei den Füchsen aus Duisburg, allerdings mit einer anderen, älteren und überklebten Maske.

Die letzte Krefelder Maske versteigert Sohn Lukas nun zu Gunsten von Rosys Kids Corner. So versteigert er immer wieder seltene Eishockey-Gegenstände. Einmal war es ein Torwartschläger von Robert Müller, ein anderes Mal was es seine Düsseldorfer Winter-Game-Maske inklusive zahlreicher Autogramme. Auch diesmal ist es ein ganz besonderes Stück Eishockey-Geschichte. Man kann davon ausgehen, dass Lukas Lang immer wieder Raritäten ausgräbt und für den guten Zweck versteigert. „Das Problem ist, ich spiele ja nicht mehr und so langsam gehen mir die Sachen aus. Ich versuche aber sicher immer, ein bisschen zu generieren. Ich kenne Rosys Kids Corner, seit ich in Mannheim gespielt habe und weiß einfach, dass die das Geld gut verwendenden. Ich habe das selbst erlebt, die kümmern sich super um die Kinder.“

Rosys Kids Corner ist eine Initiative von Mike Rosati und den Verantwortlichen der Adler Mannheim in Zusammenarbeit mit der Deutschen Leukämie-Forschungs-Hilfe.

Hier geht’s zur Versteigerung...

Und hier zu Rosys Kids Corner:  https://www.rosyskidscorner.de

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