Die Haie stehen im Halbfinale - alle anderen Serien gehen weiterDEL-Play-off-Viertelfinale kompakt

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Adler Mannheim – Grizzly Adams Wolfsburg 3:2 (0:2, 0:0, 2:0, 1:0) n.V.
Play-off-Stand: 2:3 (2:3 n.V., 3:2 n.V., 0:1, 0:3, 3:2 n.V.)

Der Hauptrundensieger war schon so gut wie raus – fährt nun aber hochmotiviert zu Spiel sechs nach Wolfsburg. Mit der 3:1-Serienführung im Rücken schienen die Niedersachsen schon früh stramm auf Halbfinalkurs zu sein. Denn Tyler Haskins traf in der sechsten Minuten zum 1:0 für Wolfsburg. Zehn Minuten später legte Aaron Brocklehurst das 2:0 nach. Ein Schock für Mannheim? Vielleicht. Doch weitere Tore fielen auch im zweiten Drittel nicht. „Für uns war dann einfach jeder Schuss zum Tor ein guter Schuss“, sagte Adler-Trainer Harold Kreis. Das nahm sich Ken Magowan zu Herzen, dessen Schuss abgefälscht in den Maschen landete (44.). Frank Mauer schloss einen schönen Spielzug zum 2:2 (46.) ab. Die endgültige Wende im Spiel besorgte Florian Kettemer in der Verlängerung. In der 63. Minute schlug sein Gewaltschuss im Winkel ein. Die Serie geht weiter. Zuschauer: 12.159.

Kölner Haie – Straubing Tigers 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) n.V.
Play-off-Endstand: 4:1 (6:1, 2:5, 5:0, 6:3, 2:1 n.V.)

Die Haie stehen im Halbfinale – doch die Niederbayern haben noch einmal alles gegeben, um die Serie doch nochmal nach Straubing zu holen. Schon in den ersten 20 Minuten deutete sich an, dass es für den KEC ein hartes Stück Arbeit werden würde. 0:0 stand es zur ersten Pause und die Tigers konnten sogar ein Chancenplus für sich verbuchen. In der 25. Minute brachte Marco Sturm – schön durch Felix Schütz in Szene gesetzt – die Haie in Führung. Doch Straubing blieb dran. Blaine Down hatte den Ausgleich schon auf dem Schläger, doch KEC-Torhüter Danny aus den Birken verhinderte doch noch irgendwie den Einschlag. In der 52. Minute war Matt Hussey dann aber doch mit dem Ausgleich zur Stelle. Auch diese Partie ging in die Verlängerung. Und da war es Philip Gogulla, der in der 67. Minute die Serie beendete. Zuschauer: 11.843.

Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 1:2 (0:2, 0:0, 1:0)
Play-off-Stand 3:2 (3:1, 1:4, 4:1, 5:2, 1:2)

Die Pinguine vom Niederrhein haben es gegen die Panther nicht geschafft, den Deckel auf die Serie zu packen. Mit Markus Janka im Tor begann der ERC stark und nutzte in der sechsten Minute ein Powerplay durch Thomas Greilinger zur Führung. Sean O’Connor traf kurz vor der ersten Pause (18.) zum 2:0 für die Gäste, die sich schon jetzt Hoffnung auf Spiel sechs machen konnten. Auch zurecht – obwohl Krefeld nochmal alles gab. In der 51. Minute verkürzte Kevin Clark nach einem Querpass auf 1:2. Als der KEV mit sechs Feldspielern agierte, kassierte Herberts Vasiljevs eine Strafzeit, sodass die Chance auf den Schlussspurt dahin war. Zuschauer: 7.829.

Eisbären Berlin – Hamburg Freezers 3:2 (1:0, 1:0, 1:2)
Play-off-Stand 3:2 (6:5 n.V., 3:5, 4:8, 3:2 n.V., 3:2)

Nach dem Happy End in Sachen Fanprotesten fand Spiel fünf endlich unter den gewohnten Rahmenbedingungen statt. Und auch hier gab es aus Berliner Sicht ein glückliches Ende, während Hamburg mit den Umständen ihrer Niederlage hadern hadert. Beide Teams gingen die Begegnung sehr konzentriert an, Fehlervermeidung stand im Vordergrund. Berlins Vincent Schlenker (3. Spielminute) nutzte frühzeitig den ersten Fauxpax der Gäste freistehend zur 1:0-Führung der Eisbären. Im Mittelabschnitt besaßen die Freezers die besseren Möglichkeiten, jedoch hielt Rob Zepp seinen Kasten sauber. Stattdessen schloss TJ Mulock (39.) ein Solo nach Hamburger Puckverlust an der gegnerischen blauen Linie zum 2:0 ab. Nach ihrem Anschlusstreffer in der Anfangsphase des dritten Abschnitts durch Matt Pettinger (46.), drückten die Hanseaten mit Macht auf den Ausgleich. Der gelang dem Dänen Daniel Nielsen (56.) für die Freezers. Quasi mit der Schlusssirene schoss Jens Baxmann die Eisbären zum glücklichen Sieg über die Freezers und zur 3:2-Führung in der Serie. Zuschauer: 13.700.


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