Die gelben Unterzahl-MonsterIngolstadt - Krefeld 4:2

Vier Krefelder auf der Strafbank? Nichts Schlimmes für die "Unterzahl-Monster" aus der Seidenstadt. (Foto: Michael Mundt - www.pressepixx.de)Vier Krefelder auf der Strafbank? Nichts Schlimmes für die "Unterzahl-Monster" aus der Seidenstadt. (Foto: Michael Mundt - www.pressepixx.de)
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In den ersten beiden Dritteln wurde jeglicher Spielfluss durch etliche Strafzeiten auf beiden Seiten unterbunden. Bereits nach 23 Sekunden musste der erste Akteur wegen eines Regelverstoßes das Eis verlassen, in herrlicher Regelmäßigkeit folgte nun eine Strafzeit auf die andere. Dabei waren die Pinguine undisziplinierter, zu Spitzenzeiten drängten sich vier gelb gekleidete wie Papageien im Zoo auf der Strafbank. Das alles mit der Gewissheit, dass das Krefelder Unterzahlspiel das beste und effektivste der DEL darstellt. Nicht unerheblich außerdem, das sich der ERC ungewohnt schwer tat, aus der numerischen Überlegenheit Kapital zu schlagen. Lediglich ein Schuss von Jeff Likens konnte durch Rick Girard unhaltbar abgefälscht werden und bedeutete die knappe Führung für Ingolstadt zur ersten Pause.

Weil die Gäste aber auch Eishockey und Powerplay können, nutzten Francois Methot und Duncan Milroy ihre Möglichkeiten und drehten das Spiel. Erst etwas Dusel und der Schläger von Derek Hahn markierten das 2:2 (39.).

Im Schlussabschnitt wurde nun endlich Eishockey gespielt. Eine feine Einzelleistung von Derek Hahn motivierte die Krefelder, nun erst Recht auf Sieg zu spielen. Sein 3:2 in der 43. Minute war ein präzise abgegebener Schuss in den Winkel, Scott Langkow ohne Chance. Ingolstadt fortan nur noch durch Konter gefährlich, die Pinguine drängten auf den Ausgleich. Ein Powerplay vier Minuten vor Ende für die Gäste und es brannte lichterloh vor Ian Gordon. Doch der Erfolg blieb aus, stattdessen lupfte Jeff Likens den Puck von der Mittellinie ins leere Tor und schickte so die Krefelder mit leeren Händen zurück ins Rheinland. „ Lieber ein hässlicher Sieg, als eine schöne Niederlage“ – so bezeichnete Rich Chernomaz diese hart erkämpften drei Punkte. Am zweiten Weihnachtsfeiertag wird mit Sicherheit erneut hart um den Sieg gekämpft, wenn es zum Pantherduell nach Augsburg geht. Die Pinguine haben dann die Chance, gegen den Tabellennachbarn Iserlohn  Punkte zu sammeln.

Der befristete Vertrag von Stürmer Roland Mayr wird Seitens des ERC Ingolstadt nicht verlängert. Er wird zwar weiterhin am Training teilnehmen, kann aber jederzeit zu einem anderen Verein wechseln. Zweitligist Bietigheim zeigte wohl Interesse, verpflichtete den 28-jährigen Linksschützen aber nicht.  

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