Die Erfolgsspur wird längerIngolstadt - Hannover 4:2

Das 1:0 für Ingolstadt. (Foto: Michael Mundt - www.pressepixx.de)Das 1:0 für Ingolstadt. (Foto: Michael Mundt - www.pressepixx.de)
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Mit diesem Sieg jedoch gelang den Panthern der sechste Erfolg im siebten Spiel, da gerät die Art und Weise schnell wieder in Vergessenheit. Selbst Ingolstadts Sportdirektor Jim Boni gestand ein: „Wir können besser spielen“.

Dabei begannen die Hausherren gewohnt stürmisch, als ob die Welt kurz vor dem Untergang stünde. Alleine die Effizienz vorm gegnerischen Kasten ließ zu wünschen übrig. Jared Ross, Christoph Gawlik, keiner konnte Dimitri Pätzold zunächst überwinden. Musste dieser viele der auf ihn zukommenden Schüsse abprallen lassen, auch die zweiten Chancen im Nachsetzen brachten nichts ein. Die Führung für Ingolstadt erst durch einen der gefürchteten Handgelenkschüsse von Joe Motzko nach 14 Minuten.

Die Gäste aus Niedersachsen bekamen danach die Möglichkeit, in Überzahl auszugleichen. Das Powerplay an diesem Abend auf beiden Seiten aber noch unterdurchschnittlicher. So war es ein Sonntagsschuss am Freitagabend durch Hannovers Topscorer Ivan Ciernik, der den Ausgleich noch im ersten Drittel herstellte (18.).

Im torlosen Mittelabschnitt sorgte lediglich der Pfostentreffer von John Laliberte für etwas Begeisterung unter den 3402 Zuschauern. Die Partie selber verflachte etwas, gute Chancen wurden von zwei guten Torleuten vereitelt. Joe Motzko hätte den ERC in Führung bringen können (30.), bei den Gästen hatten Stephan Daschner (27.)und Chris Herperger (38.) die Möglichkeit zum 2:1.

Ingolstadt dabei mit dem deutlichen Mehr an Schüssen, die verdiente Führung in der 45. Minute durch John Laliberte begünstigt durch einen groben Schnitzer der Niedersachsen in deren eigenem Drittel. Laliberte schnappt sich den Puck und verwandelt eiskalt durch die Schoner von Pätzold. Als Derek Hahn gut vier Minuten vor dem Ende in Überzahl das 3:1 markierte, schienen die Weichen auf Sieg gestellt. Aber die Scorpions stachen noch einmal, Chris Herperger sorgte 78 Sekunden vor der Schlusssirene für Spannung. Erleichterung unter den heimischen Fans gab es erst,  als Jared Ross den 4:2 Endstand durch einen Lupfer ins leere Gästetor erzielte. Eine weitere Überraschung blieb tapfer kämpfenden Gästen diesmal verwehrt, gegen ballernde Panther gab es bei einem Schussverhältnis von 40:20 leider nichts zu holen.

Einer der auf Seiten des ERC für Knaller von der blauen Linie bekannt ist, absolvierte sein 600. DEL-Spiel: Jakub Ficenec. Und auch Torhüter Ian Gordon ließ vor dem Spiel aufhorchen und verkündete ganz offiziell sein Karriereende nach dieser Saison. Ein ganz Großer sagt dann Servus, vielleicht kann er seinen Beitrag  für einen Ausklang nach Maß leisten. Mit den Frankfurt Lions konnte er 2004 einen Meistertitel feiern, als Abschiedsgeschenk darf es gerne ein zweiter sein.

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