Die Effektivität hat die Seite gewechseltMannheim - Hamburg 1:2

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Die Mannheimer machten da weiter, wo sie in Hamburg aufgehört hatten, sie spielten konzentriertes Eishockey im Vorwärtsgang. Hamburg unterstützte die Adler zusätzlich mit vier gegen sie verhängten Strafzeiten. Die zweite Strafzeit war gerade abgelaufen und Hamburg noch nicht in Position, das nutzte Mike Glumac in der 10. Minute zum 1:0. Mehr gelang Mannheim trotz insgesamt 22 Schüssen und daraus resultierenden „Großchancen“ nicht im ersten Drittel. Anders die Freezers aus Hamburg.

Ganze zwei Schüsse auf das Tor von Freddy Brathwaite verbuchten die Kühlschränke bis zur 18. Minute des ersten Drittels. Der dritte Schuss in der ersten und einzigen Überzahl-Situation für Hamburg in den letzten zwei Minuten des ersten Abschnitts nutzte Patrick Traverse zum Ausgleich. Hamburgs Game Plan im ersten Drittel – hinten mauern, vorne hoffen, ging auf.

In Drittel Zwei sahen 12.298 Zuschauer, wie die Adler die Flügel hängen ließen, ob ihres erfolglosen Anrennens die Linie verloren, zu ungeduldig und kompliziert agierten, die Chance auf Tore während zweier Überzahlmöglichkeiten ungenutzt ließen. Hamburg nutzte das, tat dann auch einmal selbst etwas für das Spiel ohne jedoch drei Strafzeiten gegen die Adler nutzen zu können. Die Schussbilanz des zweiten Drittels zählte zwar für Hamburg (7:11), so richtig gute Chancen gab es allerdings nur vier, eine auf Adlerseite, drei für die Freezers. Eine davon nutzte Serge Aubin in der achten Minute zum 2:1 für Hamburg.

Im letzten Drittel besannen sich die Adler wieder, setzten ihre Spielweise des ersten Drittels fort, erarbeiteten sich einige so genannte 100 % -ige Chancen, aber ohne zählbaren Erfolg. Der Vollständigkeit halber auch hier das Schussverhältnis – (15:5), diesmal auch ohne den Nachweis von Effektivität auf Hamburger Seite, das Drittel endete torlos.

Einen Unterschied machten heute die Special Teams. Die Adler in Überzahl trafen nichts, Hamburg in Unterzahl ließ nichts zu.

Der zweite Punkt war das Verhalten der Adler vor dem gegnerischen Tor. Sie sorgten für zu wenig Verkehr vor John Curry, machten es den Freezers somit leicht, vor dem Tor aufzuräumen und keine Nachschüsse zuzulassen. Besetzten sie die Slotzone, wurde es sofort gefährlich, mit Herz verteidigende Hamburger Spieler und ausgesprochenes Scheibenpech am heutigen Tag verhinderten aber mehr. Deutliches Signal und praktischer Beweis für die Adler, dass diese Serie nach den fulminanten Auftakterfolgen kein Selbstläufer ist, Mittwoch geht es weiter, in welche Richtung auch immer.


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