Die DEL LIVE in der LAOLA1 Hockey Night: Eisbären Berlin gegen Kölner HaieDEL-Spieltagscheck

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Das Duell Eisbären gegen die Haie ist ein echter DEL-Klassiker. In dieser Saison haben die beiden Teams bereits drei Mal gegeneinander gespielt – zwei Mal konnten die Berliner die Partie für sich entscheiden. Zuletzt haben beide Teams gute Leistungen gezeigt: Die Eisbären haben am Sonntag das enge Spiel gegen EHC Red Bull München nach Penaltyschießen 3:2 in München noch für sich entschieden. Die Haie konnten nach der bitteren Niederlage letzten Freitag gegen die Augsburger Panther dann am Sonntag 4:1 gegen die Thomas Sabo Ice Tigers gewinnen. Wer bleibt am Freitag in der o2-World in der Erfolgsspur? 

Live am Freitag, ab 19:25 Uhr bei LAOLA1.tv  

Quotencheck:

Augsburger Panther - Düsseldorfer EG 1,65 - 4,50 - 3,50

Iserlohn Roosters - Straubing Tigers 2,10 - 4,30 - 2,55

ERC Ingolstadt - Krefeld Pinguine 2,00 - 4,50 - 2,60

Hamburg Freezers - Thomas Sabo Ice Tigers 1,90 - 4,50 - 2,00

Grizzly Adams Wolfsburg - Adler Mannheim 2,45 - 4,50 - 2,10

EHC Red Bull München - Hannover Scorpions 2,15 - 4,50 - 2,40

Eisbären Berlin - Kölner Haie 1,95 - 4,50 - 2,70

Ligacheck:

Effizient: Die Eisbären Berlin brauchen nur 9,66 Schüsse auf das gegnerische Gehäuse um einen Treffer zu erzielen. Auf der anderen Seite der Skala ist der EHC Red Bull München, der 12,78 Versuche benötigt, um ein Tor zu erzielen. Der ligaweite Schnitt liegt bei 10.87 Schüssen pro Treffer.

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Berlin ist auch die Mannschaft, die die meisten Schüsse auf den gegnerischen Kasten absetzt. 1.353 Mal haben die Hauptstädter bereits auf das Tor geschossen. Abgeschlagen auf dem letzten Platz der Wertung ist Düsseldorf mit 985 Versuchen.

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Sattelfest: Nur knapp jeder 14. Schuss findet gegen Mannheim den Weg über die Linie. Gegen die Grizzly Adams Wolfsburg sind nur 9.28 Versuche nötig, um ein Tor zu erzielen. Daraus resultiert, dass Mannheim mit nur 87 Gegentoren die beste Defensive der Liga stellt. Wolfsburgs Goalies mussten hingegen bereits 123 Mal hinter sich greifen.Nur hinter Düsseldorf schlägt der Puck öfter ein.

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Heimvorteil: von 1557 Toren die in der Saiso 2012/2013 gefallen sind, schoss das Heimteam 866, der Gast nur 691. Das nur 44,3% der Tore durch das Auswärtsteam geschossen wurden, ist keineswegs eine Besonderheit. Über die gesamte DEL-Historie gesehen schossen die Gäste nur 44,2% aller Treffer.

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Apropos Tore: In der DELGeschichte sind bisher 50.851 Tore gefallen.Davon erzielten Stürmer 41.308 Treffer und Verteidiger 9.542. Das letzte, fehlende Tor geht auf die Kappe von GoalieJean-Marc Pelletier, der im Spiel seiner Hamburg Freezers gegen Berlin am 16.September 2007 von einem „Eigentor“ der Hauptstädter profitierte.Ganz nebenbei war das auch noch das Game Winning Goal.

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Mannheim, Augsburg und Krefeld sind dieTeams, die im bisherigen Saisonverlauf am häufigsten mit 1:0 in Führung gegangen sind. Düsseldorf und Hannover haben eine Partie nur 15 Mal mit einer Führung eröffnet.

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Bei den Spielern, die ihr Team mit 1:0 in Führung geschossen haben, liegen die üblichen Verdächtigen vorn. Robert Hock(Iserlohn), Michael Glumac (Mannheim), Christopher Minard (Köln), André Rankel( Berlin) und Sergio Somma (Augsburg)schossen jeweils fünfmal das erste Tor einer Partie. Dabei tut sich vor allem Sergio Somma vor: Alle Eröffnungs-Tore schoss der Stürmer in der Fremde.

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Am Sonntag ist es endlich soweit: Ein Jubiläum feiern wird Münchens Felix Petermann, der sein 500. DEL-Spiel absolviert.

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Alles auf eine Karte: 20 Mal konnte ein Team in der Saison 2012/2013 ein Tor erzielen, wenn der Torwart seinen Platz zu Gunsten eines weiteren Feldspielers räumte. Auf der anderen Seite stehen 59 „Emptynetter“ zu Buche. An der Stelle schlägt die Stunde von Straubings Blaine Down,der bereits viermal ins verwaiste Gehäuse traf.

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Nürnbergs Robert Leask wird am Sonntag sein 900.DEL-Spiel absolvieren und wird damit das neunte Mitglied im Club der 900er sein. Von den in der DEL noch aktiven Akteuren wird er sogar der sechste Spieler sein.

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