Die allerletzte Chance genutzt - 5:4 n.P. gegen Hamburg

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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Das Rennen um die heißbegehrten Play-off-Ränge bleibt nach wie vor spannend. Gewannen die Hannover Scorpions wenigstens einen Punkt bei den Augsburger Panthern, so machten die Krefeld Pinguine mit ihrem glücklichen „Zweier“ gegen die Hanseaten einen Zähler gut und verkürzten den Abstand sowohl zu den Frankfurt Lions (heute Verlierer im Hessenduell mit 3:4 n.P. gegen Kassel) als auch zu den Niedersachsen auf vier Punkte.

Schlimm genug, dass die Hausherren auf Torwart Robert Müller (Magen- und Darmgrippe) und ab Anfang des zweiten Drittels auf ihren Kapitän Chris Herperger (schwere Prellung der Handwurzel nach Röntgenbefund) verzichten mussten. Dass es überhaupt soweit kam, war vor allen Dingen zwei Akteuren im schwarz-gelben Dress zu verdanken, und zwar Torwart Bastian Jakob als dem jüngsten Akteur und Alexander Seliwanow als dem Senior der Abteilung Offensive. Der 18-jährige Keeper, im „Hauptberuf“ Zweittorwart beim Zweitliga-Schlusslicht Moskitos Essen, entpuppte sich als guter DEL-Goalie und hielt die Pinguine in den kritischen Situationen im Spiel. So zeigte er sich beispielsweise bei einem gefährlichen Schrägschuss von Francois Fortier in der 32. Spielminute auf dem Posten, und auch drei Minuten später zog er dem gefährlichen Center Alexander Barta den Zahn. Als die Freezers beim Stande von 3:4 drauf und dran waren, den fünften Treffer zu erzielen, lief er zu Hochform auf. Erneut war Barta fünf Minuten vor Schluss zweiter Sieger, und auch Verteidiger-Routinier Shane Peacock scheiterte mit einem Schlagschuss in der gleichen Phase.

Da mochte Alexander Seliwanow nicht zurückstecken und gefiel sich erneut in der Rolle des Helden der letzten Minuten. 90 Sekunden vor Schluss verwertete er einen Pass von Andrew Hedlund und ließ die Scheibe quasi ins Hamburger Gehäuse hineinkollern. Als der Russe schließlich im „Tie-Break“ des Penaltyschießens das Tor traf, nachdem Ex-Pinguin Marc Beaucage scheiterte, war der Krefelder Freudenbecher wieder randvoll. Das Fünkchen Hoffnung glimmt also weiter an der traditionsreichen Westparkstraße.

Tore:

1:0 (2;45) Herperger, 1:1 (6;27) Schnitzer, 2:1 (13;12) Vasiljevs (Guillet, Hedlund), 3:1 (29;12) Guillet (Jan), 3:2 (37;50) Beaucage, 3:3 (40;59) Plachta (Gratton, Walter), 3:4 (52;49) Fortier (Gratton, Peacock), 4:4 (58;30) Seliwanow (Hedlund), 5:4 (60;00) Seliwanow (Penalty)

Zuschauer: 3.837

Schiedsrichter: Reichert (Lindau)

Strafminuten: Krefeld 18, Hamburg 20 + 10 Gratton

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