Die Adler Mannheim legen ihr Handtuch auf den Meisterthron4:0-Auswärtssieg in Spiel 4 der Finalserie

Matthias Plachta (r.) machte mit dem vierten Treffer für die Adler den Deckel auf Spiel 4 der Finalserie. (DEL / City-Press)Matthias Plachta (r.) machte mit dem vierten Treffer für die Adler den Deckel auf Spiel 4 der Finalserie. (DEL / City-Press)
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EHC Red Bull München – Adler Mannheim 0:4 (0:0, 0:3, 0:1)

Play Off-Stand: 1:3

Nach dem ersten Heimsieg im siebten Vergleich dieser Saison zwischen Meister München und Hauptrundensieger Mannheim beschränkten sich die Adler zunächst auf die Defensive: München kommen lassen, denn der Meister der vergangenen drei Jahre musste etwas tun, um die Serie offen zu halten. Entsprechend engagiert gingen die Bullen zu Werke, ohne in den ersten 20 Minuten Kapital daraus schlagen zu können. Mannheim konterte, wenn es die Möglichkeit dazu hatte, und hoffte ansonsten auf Strafen gegen die Münchner – so wie gegen Ende des ersten Abschnitts, als Münchens Keith Aulie in die Kühlbox musste.

Zu Beginn des Mittelabschnitts dann Mannheim mit intensivierten Offensivbemühungen – und dem Dreifach-Schlag innerhalb von 126 Sekunden, der München das Genick brechen sollte: Zunächst spielten David Wolf und Andrew Desjardins den gerade erst wieder zurückgekehrten Verteidiger Cody Lampl frei, der aus dem High Slot zur Führung für die Adler traf. Nur 46 Sekunden später traf Ben Smith nach energischer Einzelleistung zum zweiten Mal für die Gäste aus der Kurpfalz. Weitere 82 Sekunden darauf stocherte Phil Hungerecker nach zum dritten Streich der Adler – der Videobeweis brachte nur kurzen Aufschub für die Münchner, der Treffer wurde anerkannt.

Und nach nicht einmal zwei Minuten im Schlussdrittel kam es noch schlimmer aus Sicht der Münchner, bei denen mit Jason Jaffray, Maxi Kastner, Justin Shugg und Koni Abeltshauser vier Leistungsträger fehlten: Matthias Plachta traf zum vierten Mal für die Gäste. Bullen-Keeper aus den Birken sah dabei nicht ganz glücklich aus und wurde daraufhin erlöst – Kevin Reich ersetzte den Silberhelden von Pyeonchang für den Rest des Spiels. Auch Reich hatte Glück, als Luke Adam nur den Pfosten traf. Allerdings hatten auch die Münchner noch einige sehr gute Chancen, die Dennis Endras jedoch mit einer für die Münchner furchteinflößenden Selbstverständlichkeit allesamt zunichte machte.

Damit können die Adler Mannheim, bei denen fast 5000 Fans beim Public Viewing in der Kurpfalz mitfieberten, bereits am kommenden Freitag alles klar machen und die siebte Meisterschaft der DEL-Ära unter Dach unter Fach bringen.

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