Die Adler können es auch „netto“Mannheim - Wolfsburg 2:1

Felix Brückmann war ein guter Form. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)Felix Brückmann war ein guter Form. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)
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Vorbei ist die Bereicherung der DEL durch Spieler aus der NHL nach dem Ende des Lockouts. Für die Adler hieß das Abschied nehmen, von Dennis Seidenberg, Marcel Goc,  Jason Pominville und ein paar Tage später auch von Jochen Hecht, der einen Vertrag in Buffalo erhält. Übrig bleibt die Erinnerung an deren in dieser Zeit erzielten 64 Scorerpunkte und so manche geniale Szene ihrer Spielkunst, festgehalten fürs Highlight-Band dieser Adler-Saison.

Also Mund abwischen, vorwärts schauen und vor allem sich selbst beweisen, dass sie es auch netto können, vor allem nach der Niederlage am vergangenen Freitag gegen Iserlohn. Prüfstein im sonntäglichen Heimspiel waren die Grizzly Adams aus Wolfsburg, die mit der Empfehlung dreier Siege aus den letzten Spielen antraten und diese aufsteigende Form auch in Mannheim unter Beweis stellten. 10.659 Zuschauer sahen einen flotten Spielauftakt der Adler, hui bis ins gegnerische Drittel, dann verhinderte die erfolglose Suche nach einem Vollstrecker mehr. Zumindest hielt das aber kämpfende Wolfsburger in Schach, ganze drei Schüsse konnten sie im ersten Drittel auf das heute von Felix Brückmann gehütete Tor abfeuern.

Ab dem zweiten Drittel schlug dann die Stunde der Überzahl- und Unterzahl-Formationen beider Teams, Vorteil Mannheim. In der 30. Minute nutzte Matthias Plachta die letzten Sekunden einer Überzahlsituation zum 1:0, drei Minuten später krönten die heute ausgezeichnet agierenden Unterzahlakteure der Adler ihren Einsatz mit einem „shorthanded Goal“. Adler Ronny Arendt erkämpfte sich an der eigenen blauen Linie den Puck und schloss den folgenden Alleingang mit einem gewaltigen und unhaltbaren Schuss ins Kreuzeck ab. Wolfsburgs Spieler dagegen agierten ab und an bei ihren Angriffs Versuchen zu kompliziert, kamen sie gefährlich ins Drittel der Adler, mussten sie feststellen, dass Felix Brückmann im Adler Tor einen absoluten „Sahnetag“ hatte, alle 16 Schussversuche wurden seine Beute und der Effektivität der Adler (2 Tore aus 6 Schüssen) hatten sie nichts entgegen zu setzen.

Aufgeben wollten sich die Grizzlies aber nicht, das Spiel wurde zusehends verbissener und hektischer, erst recht als Benedikt Schopper in der 48. Minute der Anschlusstreffer gelang. Das ab Drittel zwei in ihrer Inkonsequenz konsequent auftretende Schiedsrichtergespann tat ein Übriges dazu, ließ sich von der Hektik des Spiels wohl anstecken, Höhepunkt waren die letzten Minuten des Spiels. Sie gewährten den Wolfsburgern eine zusätzliche Auszeit, indem sie Wolfsburgs Torhüter auf dem Eis seine Ausrüstung ordnen ließen, der direkt danach für einen sechsten Feldspieler das Spielfeld verließ, was den letzten Wechsel für die Heimmannschaft vor dem Bully – du warst drauf, du musst wieder runter- ad absurdum führte. Sonderpunkt für Schlitzohrigkeit geht damit an die Wolfsburger Bank. Gut, dass die Beurteilung des letzten Icings zugunsten von Wolfsburg in der letzten Minute des Spiels keine Folgen hatte, vogelwild genug ging es in der strafzeitenfreien Zone vor dem Mannheimer Tor zu, als die Grizzlies mit aller Macht versuchten, den Ausgleich zu erzielen. Es blieb beim Versuch, die drei Punkte bleiben in Mannheim und halten die Adler an der Spitze.

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