Deutschlands Sportler hoffen auf Olympia 2018

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Noch 460 Tage bis zur Entscheidung! Am 6. Juli 2011 wird auf der IOC-Vollversammlung in Durban die Gastgeberstadt für die Olympischen Winterspiele 2018 gewählt. Und in Deutschland hofft man, dass München zusammen mit Garmisch-Partenkirchen den Zuschlag erhält.

Dafür muss noch 460 Tage hart gearbeitet werden. Die Bewerbergesellschaft mit Willy Bogner an der Spitze rührt unermüdlich die Werbetrommel, um sich positiv darzustellen. So auch kürzlich in den beiden Olympiastätten, wo das Konzept der „Freundlichen Spiele“ nochmals vorgestellt wurde.

Katarina Witt, Rosi Mittermaier und Christian Neureuther als prominenteste Paten gaben sich alle Mühe, die Bewerbung im besten Licht erscheinen zu lassen. Unterstützt von den beiden Bürgermeistern wurde das Konzept präsentiert:



- Eis-Park im Herzen der Spiele: In München sollen alle Wettbewerbe der Eissportarten ausgetragen werden. Vorteil: Bereits vorhandene Sportstätten können benutzt werden. Zwei neue Multifunktionshallen werden noch benötigt und von Münchens Sportclubs (EHC Eishockey und FC Bayern Basketball) bereits sehnlichst erwartet. Anstelle des alten Radstadions ist eine große Halle (Kapazität 10000 Besucher, später auf 7000 reduziert) geplant und statt des alten Eisstadions eine neue Halle für rund 7000 Zuschauer (bei späterer Nutzung 3000). Das Olympische Dorf (später bleiben 1100 dringend benötigte Wohnungen) und ein Medienzentrum runden die Bauten ab.



- Schneepark in den Bergen: Nur eine Stunde entfernt sollen die alpinen und nordischen Wettbewerbe stattfinden. Garmisch-Partenkirchen (bereits 1936 Olympiaort) ist für seine Skipisten berühmt und veranstaltet bereits die Ski-WM 2011. Weniger bekannt als Wintersportort ist dagegen Oberammergau, wo „temporäre Sportstätten“ für die nordischen Wettbewerbe erstehen sollen.

Und schließlich ist auch die Einbeziehung der Bob- und Rodelbahn am Königssee vorgesehen.



Alles in allem ein schlüssiges Konzept: Olympia der kurzen Wege. Betonung der Nachhaltigkeit, was heutzutage nicht fehlen darf. Und die Finanzierung scheint auch gesichert zu sein. So würden nicht nur Bayerns Sportler von der nacholympischen Nutzung profitieren, sondern die gesamte Bevölkerung durch eine verbesserte Infrastruktur. Deshalb gilt: Noch 460 Tage Trommeln für Olympia und dann hilft nur noch Daumen drücken.

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