Deutschland-Cup: 5:2-Sieg Deutschlands über die Schweiz bringt Spannung

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Um doch noch den Turniersieg anstreben zu können, musste nach der gestrigen 0:2-Niederlage gegen die USA gegen die Schweiz unbedingt ein Sieg her. Mit dieser Vorgabe ging das Team von Hans Zach in die Begegnung und setzte im ersten Drittel alles um, was zu diesem Ziel notwendig war.

Kapitän Stefan Ustorf setzte mit seinem Treffer ins kurze Eck zur 1:0-Führung (7.) das Zeichen. Andreas Morczinietz, Shooting-Star der letzten Saison beim DEB-Team, erhöhte mit einem feinen Rückhandschlenzer auf 2:0 (8.) und Tobi Abstreiter tanzte Reto Pavoni im Tor der Schweiz so richtig aus und erhöhte nur 42 Sekunden später sogar auf 3:0 für Deutschland.

Nach dem 1:3-Anschlusstreffer der Schweiz - Rüthemann hatte beim Pass von Riesen im richtigen Moment die Kelle hingehalten und an Jonas vorbei zum 1:3 abfälschen können- war es Eduard Lewandowski, der mit einem Kracher unter die Latte den 4:1-Zwischenstand ((15.) besorgte. Reto van Arx brachte aber in Unterzahl sein Team mit dem 2:4-Anschlusstreffer (19.) wieder ins Spiel.

Alexander Serikow musste mit Rückenproblem passen.

Sven Felski sorgte bei einer 4:5-Unterzahl Deutschlands nach Befreiungsschlag von Stephan Retzer mit seinem routiniert versenkten Treffer zum 5:2 (27.) für deutliche Entspannung im Team. Mit konzentriertem Spiel ließ das Team dann nichts mehr anbrennen und schlug den letztjährigen Turniersieger, der nun nach zwei klaren Turnier-Niederlagen in Folge kaum noch vom letzten Platz wegkommen dürfte. Für

das deutsche Team eröffnen sich mit diesem erfolg wieder Möglichkeiten, zumindest mit den ersten beiden Turnierplätzen liebäugeln zu dürfen.

Tore:

1:0 (06.32) Ustorf (Ehrhoff, Serikow)

2:0 (07.07) Morczinietz (Smazal, Soccio)

3:0 (07.49) Abstreiter

3:1 (10.45) Rüthemann (Riesen)

4:1 (14.11) Lewandowski 5:4

4:2 (18.36) v. Arx 4:5

5:2 (26.05) Felski (Retzer, Ustorf) 4:5

Strafen: Deutschland 6 min. - Schweiz 10 min.

Stimmen zum Spiel:

Hans Zach (Bundestrainer):

“Nach dem gestrigen harten Kampf gegen die USA sind wir froh heute gewonnen zu haben. Unsere Spieler wollte unbedingt und haben das umgesetzt. Man muss aber dazu sagen, dass wir im ersten Drittel einen Lauf und auch etwas Glück im verwerten der Chance hatten. Aber der Sieg geht in Ordnung. Einsatz bis es nicht mehr geht, ist bei uns höchste Bürgerpflicht.“


Ralph Krueger (Trainer Schweiz):

„Das ist ein harter Tag und eine harte Niederlage für uns, es gibt keine Entschuldigung. Wir haben die Startphase verschlafen und waren vor allem in der Defensive zu instabil. Es war uns unmöglich den frühen Rückstand aufzuholen. Der Weg aus dem Loch war zu weit. Wir haben sehr viel Energie im eigenen Drittel verbraucht und hätten uns selbst ein spannenderes Spiel gewünscht. Der fünfte Gegentreffer bei eigener Überzahl war unser Genickbruch. Wir waren in vielen Situationen physisch unterlegen. Die Spieler wollten nach der gestrigen Niederlage reagieren, aber den Willen setzt man nicht immer um.“

Sascha Goc:

„Heute war eine Steigerung in der ganzen Mannschaft zu sehen. Für mich ist es super wieder für Deutschland zu spielen. Ich will mich in der Nationalmannschaft etablieren und von Spiel zu Spiel verbessern. In Mannheim spielen wir mehr auf Konter, an das System in der Nationalmannschaft muss ich mich noch gewöhnen. Wir haben am Anfang viel Druck gemacht und zum Glück auch die Tore.“

Patrick Köppchen:

“Wir hatten einen Superstart und hinterher nichts anbrennen lassen. Wenn wir in Führung gehen, ist es für alle schwer heranzukommen, auch weil wir viel Selbstvertrauen haben. Wir werden morgen alles tun, damit es spannend wird.“


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