Deutsche Eishockey Liga: Positives Fazit beim TV-PartnerServus TV auch an CHL-Rechten interessiert

ServusTV-Kommentator Basti Schwele in Aktion - Foto © Ice-Hockey-Picture-24ServusTV-Kommentator Basti Schwele in Aktion - Foto © Ice-Hockey-Picture-24
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„Wir haben unsere Zuschauerzahlen um rund zwei Prozent gesteigert“, freute sich DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke über im Schnitt 6286 Zuschauer in der nun zu Ende gehenden Hauptrunde der Saison 2013/14. „Auch unser Neuling Schwenningen hat dazu beigetragen, denn zu den Heimspielen der Wild Wings kamen mehr Zuschauer als zuvor nach Hannover.“ Dabei sei auch die Fernsehpräsenz im Free-TV wichtig. Die bieten neben Servus TV aber auch andere Sender. „Es ist sehr gut, dass nun auch der WDR wieder in der Zweitverwertung über die NRW-Vereine berichtet“, so Tripcke.

In der Saison 2012/13 hatte das Winter Game in Nürnberg die Zahlen nach oben gepusht. „Für uns ist ein Zwei-Jahres-Rhythmus das richtige. Sonst ist der Gag irgendwann weg“, sagt Tripcke. Für die kommende Saison hat Düsseldorf den Vorzug bekommen gegenüber den Haien, die in Schalke spielen wollten. Tripcke erklärte den Hintergrund der Entscheidung mit einem Augenzwinkern: „Düsseldorf liegt näher an Köln als Schalke. Aber ernsthaft: Beide Bewerbungen waren sehr gut und auch in Schalke wäre das Winter Game ein Erfolg gewesen. Doch dort wäre der Event auf das Spiel beschränkt gewesen. In Düsseldorf gibt es eine Einbindung in die Stadt mit einem Weihnachtsmarkt“, hofft Tripcke auf einen großen Werbeeffekt für die DEL und den Eishockeysport.

Das Thema TV-Präsenz wird in der kommenden Saison spannend, wenn die neue Champions Hockey League (CHL) startet. Philip Wolfarth, Leiter der „Servus Hockey Night Live“, bestätigte, dass Servus TV Interesse an den Rechten hat: „Wir können aber noch keinen Vollzug melden.“ In Schweden gingen die Rechte an einen Free-TV-Sender, in Finnland einen Pay-TV-Sender mit einer Reichweiter von über 50 Prozent. Rein sportlich gibt Tripcke der CHL zwei, drei Jahre Zeit für die Entwicklung. „Für einige ist die große Zahl der gesetzten Mannschaften vielleicht ein Problem, möglicherweise entwickelt sich das aber hin zu einer rein sportlichen Qualifikation“, so Tripcke. Gerade in Deutschland und der Schweiz sei der Wunsch dafür da, das jetzige Konzept ist aber für zunächst vier Jahre festgeschrieben. „Die nordeuropäischen Vereine hatten viel für die Entwicklung der bisherigen European Trophy investiert und wollten nun nicht außen vor sein. Wir haben ja auch eine zusätzliche sportliche Qualifikation. Und für die Sponsoren und TV-Sender war die Planbarkeit wichtig.“ Und gerade daran, an Vermarktung und TV-Rechten, habe es der alten CHL gefehlt.

Wie sich das europäische Eishockeyprojekt entwickelt, ist möglicherweise auf Servus TV zu verfolgen – ganz sicher, sind die DEL-Play-offs dort zu sehen. „Mit einer Steigerung von über 65 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Erwachsene ab 14) kann ServusTV für die Spiele der Hauptrunde ein stark gestiegenes Interesse der Eishockeyfans an den Live-Übertragungen verzeichnen. Den Topwert erzielte die Partie Kölner Haie gegen Eisbären Berlin am 19. Januar mit bis zu 0,24 Mio. Zuschauern in der Spitze und einem Spitzenmarktanteil von 2,0 Prozent (Erwachsene ab 14). Im Schnitt wurden die Hauptrundenspiele von 0,09 Mio. Zuschauern (Erwachsene ab 14) gesehen. Bei den 14-49 Jährigen hat sich die Sehbeteiligung in der Hauptrunde im Vergleich zum Vorjahr sogar verdoppelt“, teilte Servus TV mit. 


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