Deutliche Siege für Mannheim und KölnDEL kompakt

Das Wolfsburger Tor unter Dauerbeschuss: Die Adler Mannheim gewinnen mit 7:3. (Foto: Imago)Das Wolfsburger Tor unter Dauerbeschuss: Die Adler Mannheim gewinnen mit 7:3. (Foto: Imago)
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Die Kölner Haie gewinnen das Nachbarschaftsduell mit den Krefeld Pinguinen klar mit 6:2. Auch Mannheim lässt Wolfsburg keine Chance. München gleich 0:3-Rückstand gegen Augsburg noch aus, verliert aber im Penaltyschießen. Die Freitagspiele der DEL in der Übersicht.

Adler Mannheim – Grizzlys Wolfsburg 7:3 (2:1, 3:1, 2:1)

Schlechter Start, umso besser weitergemacht. In der siebten Minute brachte Jimmy Sharrow die Gäste zwar in Führung, doch kurz vor der ersten Pause drehte der Deutsche Meister die Partie. Jochen Hecht (17.) und Ryan MacMurchy (19.) trafen zum 2:1. Nach dem Seitenwechsel machten die Adler genau dort weiter: Knapp zwei Minuten waren gespielt, da erhöhte Daniel Richmond auch schon auf 3:1. Zweieinhalb Minuten später traf Sinan Akdag im Powerplay zum 4:1. Zwar verkürzte Sebastian Furchner noch einmal auf 2:4, das Spiel war aber gelaufen – was auch die Tore von Kai Hospelt (35.) und Brandon Yip (44.) unterstrichen. Tyler Haskins gab für Wolfsburg ein Lebenszeichen ab (47.), doch mit dem siebten Treffer der Gastgeber durch Martin Buchwieser wurde es bitter für die Grizzlys (48.).

Tore: 0:1 (6:53) James Sharrow (Marco Rosa, Tyler Haskins), 1:1 (16:54) Jochen Hecht (Brandon Yip, Ronny Arendt), 2:1 (18:04) Ryan MacMurchy (Jamie Tardif, Dominik Bittner), 3:1 (21:58) Daniel Richmond (Christopher Fischer), 4:1 (24:23) Sinan Akdag (Glen Metropolit, Daniel Richmond/5-4), 4:2 (32:17) Sebastian Furchner (André Reiss/5-4), 5:2 (34:36) Kai Hospelt (Christoph Ullmann, Jonathan Rheault), 6:2 (43:01) Brandon Yip (Ryan MacMurchy, Dominik Bittner/5-4), 6:3 (46:58) Tyler Haskins (Timothy Wallace, André Reiss/5-4), 7:3 (47:12) Martin Buchwieser (Christoph Ullmann, Ronny Arendt). Strafen: Mannheim 10, Wolfsburg 8 + 10 (Brent Aubin). Zuschauer: 10.068.

Kölner Haie – Krefeld Pinguine 6:2 (2:1, 3:0, 1:1)

Ähnlich lief es auch in Köln: Auch hier traf der Gast zuerst. Henrik Eriksson nutzte gleich das erste Powerplay der Krefelder zum Führung. Ryan Jones glich ebenfalls im Powerplay aus (8.). Alexander Sulzer sorgte für die erste KEC-Führung. Und auch in Köln ging es nach dem Wiederbeginn ganz fix: Charlie Stephens (23.) und Torsten Ankert (25.) stellten auf 4:1. Shawn Lalonde machte noch im Mittelabschnitt mit dem 5:1 (35.) alles klar. 17 Sekunden nach Wiederbeginn verkürzte Martin Schymainski auf 2:5. Eine Sekunde vor Schluss stellte Sebastian Uvira den 6:2-Endstand her. In der 24. Minute ließen die Kölner zudem noch einen Penalty ungenutzt. Kurz vor Schluss kassierte Mike Mieszkowski wegen hohen Stocks noch eine Spieldauerstrafe.

Tore: 0:1 (4:29) Henrik Eriksson (Andreas Driendl, Norman Hauner/5-4), 1:1 (7:29) Ryan Jones (Sebastian Uvira, Alexander Sulzer/5-4), 2:1 (14:59) Alexander Sulzer (Moritz Müller, Johannes Salmonsson), 3:1 (22:34) Charles Stephens (Jean-Francois Boucher, Alexander Sulzer), 4:1 (24:03) Torsten Ankert (Philip Gogulla, Nickolas Latta), 5:1 (34:15) Shawn Lalonde (Johannes Salmonsson, Sebastian Uvira), 5:2 (40:17) Martin Schymainski (Daniel Pietta, Nicolas St. Pierre), 6:2 (59:59) Sebastian Uvira (Ryan Jones). Strafen: Köln 8, Krefeld 8 + 5 + Spieldauer (Mike Mieszkowski). Zuschauer: 9587.

Düsseldorfer EG – Eisbären Berlin 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

Nach dem Aus in der CHL holten sich die Düsseldorfer Selbstvertrauen zurück und besiegten das einzige in der Champions League noch verbliebene DEL-Team. Es dauerte allerdings bis zur 25. Minute – dann nutzte Stephan Daschner ein Powerplay zum 1:0. Fünfeinhalb Minuten vor Ende vergab Daniel Kreutzer einen Penalty, doch 34 Sekunden vor Ultimo machte Manuel Strodel mit einem Empty-Net-Goal alles klar.

Tore: 1:0 (24:08) Stephan Daschner (Timothy Conboy, Tim Schüle/5-4), 2:0 (59:26) Manuel Strodl (4-5, ENG). Strafen: Düsseldorf 8, Berlin 8. Zuschauer: 5579.

Schwenninger Wild Wings – ERC Ingolstadt 4:2 (3:1, 1:1, 0:0)

Das bittere CHL-Aus gegen den schwedischen Tabellenführer Frölunda hat die Panther offenbar geschockt. Denn schon nach 34 Sekunden traf Ashton Rome in Überzahl. Bereits acht Sekunden zuvor endete der Arbeitstag von Gästespieler Fabio Wagner. Er kassierte nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe. Marcel Kurths 2:0 (12.) beantwortete der Vizemeister zwar mit dem Anschluss durch Thomas Greilinger (17., Überzahl), doch Will Acton (20.) und Simon Danner (22.) sorgten für eine klare 4:1-Führung. Patrick McNeill hielt Ingolstadt mit einem Treffer in doppelter Überzahl im Spiel (36.). Mehr gelang aber nicht mehr – die Wild Wings sicherten sich den Sieg.

Tore: 1:0 (0:34) Ashton Rome (Will Acton, Hannu Pikkarainen/5-4), 2:0 (11:01) Marcel Kurth (Damien Fleury, Will Acton), 2:1 (16:53) Thomas Greilinger (Patrick McNeill, John Laliberte/5-4), 3:1 (19:08) Will Acton (Damien Fleury), 4:1 (21:56) Simon Danner (Philipp Schlager, Steven Billich), 4:2 (35:29) Patrick McNeill (Brian Lebler/5-3). Strafen: Schwenningen 26, Ingolstadt 12 + 5 + Spieldauer (Fabio Wagner). Zuschauer: 3070.

EHC Red Bull München – Augsburger Panther 3:4 (0:1, 1:2, 2:0, 0:1) n.P.

Im Derby gegen Augsburg lief es für die Münchner nicht gut. Adrian Grygiel traf zum 1:0 für Augsburg; kurz darauf musste Münchens Joachim Ramoser mit fünf Minuten und einer Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks in die Kabine (18.). Das nutzte Ivan Ciernik nach Beginn des Mitteldrittels zum 2:0 (22.). T.J. Trevelyan erhöhte in Überzahl gar auf 3:0 für Augsburg (33.), ehe Mads Christensen den EHC auf die Anzeigetafel brachte. Doch es wurde mehr als das: die Red Bulls waren wieder im Spiel und glichen durch Michael Wolf (51.) und Dominik Kahun (55.) aus. Beim Punkt, der damit sicher war, bliebt es allerdings für die Gastgeber. Im Penaltyschießen sicherte Mike Iggulden den Sieg für die Panther.

Tore: 0:1 (15:49) Adrian Grygiel (Matthew MacKay), 0:2 (21:34) Ivan Ciernik (Andrew LeBlanc/5-4), 0:3 (32:49) Thomas Jordan Trevelyan (Andrew LeBlanc, James Bettauer/5-4), 1:3 (33:04) Mads Christensen (Dominik Kahun, Florian Kettemer), 2:3 (50:36) Michael Wolf (Richard Regehr), 3:3 (54:05) Dominik Kahun (Mads Christensen, Richard Regehr), 3:4 (65:00) Michael Iggulden (entscheidender Penalty). Strafen: München 6 + 10 (Jérôme Samson) + 5 + Spieldauer (Joachim Ramoser), Augsburg 12. Zuschauer: 4450.

Iserlohn Roosters – Hamburg Freezers 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)

Dylan Wruck sorgte bereits in der fünften Minute für die Führung der Sauerländer. Nick Petersen markierte im zweiten Drittel das 2:0 (24.), doch Hamburg blieb im Spiel: Sean Sullivan verkürzte auf 1:2 (26.). Für Iserlohn wurde es noch bitterer – und für Hamburg freilich besser, denn neun Sekunden vor dem zweiten Gang in die Kabinen glich Philippe Dupuis aus. Aber nur dreieinhalb Minuten nach Beginn des Schlussabschnitts sorgte Jason Jaspers für die erneute Iserlohner Führung. Und das bedeutete auch den Sieg für die Gastgeber, die keine Strafzeit im Spiel kassierten.

Tore: 1:0 (4:47) Dylan Wruck (Nicholas Petersen, Mike York), 2:0 (23:34) Nicholas Petersen (Michel Périard, Mike York), 2:1 (25:10) Sean Sullivan (Thomas Oppenheimer, Mathieu Roy), 2:2 (39:51) Philippe Dupuis (Mathieu Roy, Sean Sullivan), 3:2 (43:24) Jason Jaspers (Robert Raymond, Michel Périard). Strafen: Iserlohn 0, Hamburg 12. Zuschauer: 4578.

Straubing Tigers – Thomas Sabo Ice Tigers 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)

Im ersten Drittel nutzte Straubing zwei Powerplay-Situationen zur 2:0-Führung. Zunächst war Steven Zalewski schon in der fünften Minuten erfolgreich. Sechseinhalb Minuten war es eine 5:3-Überzahl, die zum 2:0 durch René Röthke führte. Dabei blieb es bis kurz vor Schluss, dann traf Maury Edwards zum 3:0 ins leere Gästetor.

Tore: 1:0 (4:01) Steven Zalewski (Connor James, René Röthke/5-4), 2:0 (10:32) René Röthke (Maury Edwards, Connor James/5-3), 3:0 (59:24) Maury Edwards (ENG). Strafen: Straubing 18 + 10 (René Röthke), Nürnberg 18 + 10 (Colin Fraser). Zuschauer: 4874.


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