Deutliche 2:7-Pleite gegen Köln

Köln oben auf und die Ice Tigers am Boden - Foto: www.bayernpress.deKöln oben auf und die Ice Tigers am Boden - Foto: www.bayernpress.de
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"Es kann nicht sein, dass man nach dem 3:2 komplett auseinanderbricht. Von unseren so genannten Leistungsträgern habe ich schon lange gar nichts mehr gesehen, ich möchte nur die Chouinard-Reihe und die vierte Reihe ausnehmen", sprach Ice Tigers-Trainer Andreas Brockmann nach dem Spiel auf der Pressekonferenz mehr als deutliche Worte.

Dabei hatte für die Ice Tigers alles perfekt begonnen. Nach nicht einmal vier Minuten führten sie mit 1:0, Ryan Bayda hatte in Überzahl eine Hereingabe von Eric Chouinard abgefälscht. Knapp zwei Minuten später glich Ivan Ciernik für die Haie aber aus, in der 14. Minute gingen sie nach einem Abwerfehler der Ice Tigers sogar mit 2:1 in Führung. Philip Gogulla konnte Patrick Ehelechner mit einem Rückhandschlenzer überwinden. Kurz zuvor hatte Adrian Grygiel nach schönem Solo von Fredrik Eriksson noch die Nürnberger Führung auf dem Schläger.

Zu Beginn des zweiten Drittels konnte Eric Chouinard - erneut in Überzahl - für die Ice Tigers ausgleichen. Er nutzte den Abpraller nach einem Schlagschuss von Fredrik Eriksson. Bis zur Mitte des Spiels war die Partie ausgeglichen, in der 32. Minute gingen die Haie durch Mirko Lüdemann in Überzahl erneut in Führung. Das Tor war der Genickbruch für die Ice Tigers, die in der Folge völlig auseinander brachen, im eigenen Drittel katastrophale Fehlpässe spielten und den Haien so alle Chancen gaben, das Spiel im zweiten Drittel zu entscheiden. Zuerst erhöhte Christoph Ullmann auf 2:4, nicht einmal eine Minute später schraubte Ivan Ciernik das Ergebnis auf 2:5, in der 37. Minute überwand John Tripp Patrick Ehelechner durch die Schoner zum 2:6. Auch im letzten Drittel konnten die Ice Tigers nichts mehr zusetzen, gut drei Minuten vor dem Ende setzte James Sixsmith den Schlusspunkt zum 2:7. (www.icetigers.de)

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