Derbysieg für Red Bull München bei Heimspieldebüt von Yasin Ehliz4:3-Sieg gegen die Straubing Tigers

Yasin Ehliz gab sein Heimdebüt beim EHC Red Bull München. (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht)Yasin Ehliz gab sein Heimdebüt beim EHC Red Bull München. (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht)
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Sein Heimdebüt durfte ausgerechnet beim Derby Münchens Neuzugang Yasin Ehliz feiern. Der Silbermedalliengewinner von Südkorea wechselte vor rund zwei Wochen von Stockton Heat, dem Farmteam der Calgary Flames, in die bayerische Landeshauptstadt.

Für die Red Bulls kam Ehliz genau zum richtigen Zeitpunkt, denn das Münchner Lazarett wurde auch nach dem Deutschland-Cup nicht kleiner. So übernahm Ehliz gleich Verantwortung und bekam von Chefcoach Don Jackson auch gleich jede Menge Eiszeit: nicht nur bei fünf gegen fünf, sondern auch in den Special Teams und dort vor allem in der Powerplay-Formation. „Er ist großartig. Gerade im Zusammenspiel mit Daubner und Mayenschein leistet er tolle Arbeit“, so Don Jackson über den Neuzugang. Auch wenn Ehliz noch an keinem Treffer direkt beteiligt war, so machte das Powerplay der Red Bulls den Tigers deutlich zu schaffen, als die ersten beiden Münchner Tore in eben jener Überzahl fielen. Auch sein Mitspieler Daubner findet lobende Worte über Ehliz: „Es ist super, mit ihm in einer Reihe zu spielen. Er bringt Tempo und Übersicht mit. Wir kommunizieren viel miteinander.“

Als sich die Red Bulls im zweiten Drittel immer mehr auf ihrer Führung ausruhten, konnte Ehliz immer wieder mit sehenswerten Einzelaktionen glänzen, die aber ohne zählbaren Erfolg blieben. Es war deutlich zu erkennen, dass sich der 25-Jährige schnell in das System von Don Jackson einfinden würde, was bei den zahlreichen Verletzten der Red Bulls auch von Nutzen sein wird. „Er findet sich gerade in unser System ein. An der Scheibe kann er sehr viel“, so Jackson weiter.

Die Straubing Tigers schienen von der Präsenz Ehliz' unbeeindruckt. Sie spielten solide und brachten die Red Bulls ein ums andere Mal, gerade im zweiten Drittel, in Bedrängnis. Den nächsten Derbysieg der Münchner konnte die Mannschaft von Tom Pokel trotz äußerster Anstrengung nicht verhindern.

Die 4970 Zuschauer sahen ein packendes und hochklassiges Derby. Trotz der Niederlage fand Tom Pokel nicht durchweg kritische Worte: „Das war ein bissiges Derby, ein temporeiches Spiel, was wir recht gut gemanagt haben. Wir haben uns selber in Penalty-Trouble gebracht und das hat München eiskalt ausgenutzt. Im letzten Drittel haben wir noch einmal alles gegeben und wir sind sehr zufrieden, wie wir gespielt haben.“

„Wir haben schöne Powerplaytore geschossen und den Anschluss an das Spiel gefunden. Ich bin insgesamt mit der Leistung über 60 Minuten sehr zufrieden“, so Don Jackson.

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