Derbysieg für den EHC München

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Alle Fans beider Mannschaften machten gleich zu Beginn mächtig Stimmung. Jedoch waren die Panther aus Augsburg in den ersten 5Spielminuten das leicht bessere Team. Zumal der EHC zwischen der 9.und 11. Spielminute in doppelter Unterzahl agieren mussten. Doch Münchens Topstürmer Dylan Gyori war das offensichtlich egal. Nachdem er sich 2 Augsburger Verteidiger entledigte, zog er von der blauen Linie ab und traf unhaltbar für Nationaltorhüter Dennis Endras zum 1:0 für den EHC. Danach war es dann ein abwechslungsreiches Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten, jedoch agierten beide Schlussmänner fehlerlos und so endete das 1. Drittel 1:0 für den EHC München.

Beide Mannschaften kamen mit viel Motivation und Power aus der Kabine. Der EHC nahm gleich wieder das Heft in die Hand und erhöhten bereits nach 4 gespielten Minuten durch Publikumsliebling Martin Buchwieser auf 2:0. Jedoch keineswegs davon geschockt spielte AEV weiter munter nach vorne und so erzielten sie durch Noah Clarke den Anschlusstreffer zum 2:1. Doch heute konnte die Hausherren nichts und niemand stoppen und so war es erneut Martin Buchwieser, der den alten Abstand mit dem 3:1 wieder herstellte. Dies war auch zugleich der Pausenstand nach einer bisher unterhaltsamen Partie.

Im letzten Drittel kamen dann die Gäste aus Augsburg dann mit wesentlich mehr Druck und Spielfreude aufs Eis zurück und so nutze Justin Fletcher das Power Play seines Teams vorbildlich aus, markierte den erneuten Anschlusstreffer für die Gäste und lies dabei Münchens Goalie Sebastian Elwing keinerlei Abwehrchance. Plötzlich hatten die Panther wieder Blut geleckt und nur ca. 2 Minuten später war es dann Sean Bentivoglio, der den Augleich für den AEV erzielte. Der EHC spielte jetzt mit wesentlich mehr Druck in Richtung Tor und lies den Augsburgern kaum Luft zum durchatmen. Doch auch mit der lautstarken Unterstützung der treuen EHC-Fans gelang es den Mannen um Headcoach Pat Cortina nicht, die Scheibe über die Linie zu schieben. So ging es dann in die 5-minütige Verlängerung. Dort war kaum 1 Minute gespielt, da war es dann Münchens Kapitän Stéphane Julien, der Eric Schneider in Szene setzte und dieser vollendete ganz routiniert zum 4:3 für den EHC München. Die ganze Eishalle stand Kopf.

Anschließend äußerte sich Münchens Headcoach Pat Cortina: „Wir haben sehr hart gearbeitet und das war heute der Schlüssel zum Sieg. Aber auch das großartige Publikum hat uns heute sehr dabei unterstützt.“

Am kommenden Sonntag muss der EHC München noch nach Köln bis sie sich dann wegen des Deutschland Cups eine kleine Verschnaufpause gönnen können.


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