Derby gegen Straubing geht an den EHC Red Bull MünchenMatt Stajan: „Müssen so weitermachen“

Matt Stajan vom EHC Red Bull München im Angriff. (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht)Matt Stajan vom EHC Red Bull München im Angriff. (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht)
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Doch davor wurden die Pokale der vergangenen drei Meisterschaften präsentiert sowie das obligatorische Meisterbanner unter das Hallendach gehisst. Dann fiel der Eröffnungsbully. Mit von der Partie waren die wieder genesenen Jason Jaffray und Kevin Reich, die bei den CHL-Spielen noch pausieren mussten. Auch Matt Stajan gab sein Heimdebüt im Trikot der Red Bulls. Bereits nach 15 Minuten stand Stajan schon im Fokus, als er den Führungstreffer der Red Bulls durch Michi Wolf perfekt vorbereitete. „Das war heute einfach beeindruckend. Die Atmosphäre war super“, so Stajan.

München spielte im ersten Drittel beinahe schon drückend überlegen, während die Gäste sich mit zum Teil unnötigen Strafzeiten immer wieder selbst in die Bredouille brachten. Allein Sebastian Vogl verhinderte Schlimmeres aus Sicht der Gäste. „Es dauerte, bis wir unsere Beine gefunden haben. Unsere Unterzahlformation hat  aber sehr gut gearbeitet“, so Pokel.

Das zweite Drittel erinnerte aus Münchner Sicht wieder stark an die vergangene Saison, als man eine Partie, die man unter Kontrolle zu haben schien, leichtfertig aufs Spiel setzte. Genau das war von den Red Bulls wieder zu sehen. Sie schalteten mehrere Gänge runter und ließen so die Gäste aus Niederbayern wieder in die Partie kommen. Straubing war in dieser Phase dem Ausgleich näher als München dem 2:0. Aber genau das konnte Neuzugang John Mitchell für die Red Bulls erzielen und so den Tigers ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen. „John ist ein unglaublich schneller Spieler auf dem Eis mit einer guten Spielübersicht“, so Red-Bulls-Coach Jackson über Mitchell.

Obwohl Don Jackson eigentlich mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein konnte, machte er beim Gang in Richtung Kabine einen eher angespannten Eindruck. War das vielleicht eine Vorahnung? Vielleicht, denn Antoine Laganière konnte zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzen. Mit zunehmender Spieldauer heizten sich nicht nur die Gemüter auf den Rängen auf, sondern auch auf dem Eis. Ab jetzt war es ein hitziges und intensiv geführtes Derby. Gleiches fand auch Tom Pokel: „Direkt nach dem 2:1 war es ein richtiges, emotionales Derby.“ Auch wenn das Powerplay der Red Bulls noch nicht so erfolgreich war, bescherte Derek Joslin seiner Mannschaft doch noch ein Powerplaytor zum 3:1. Zwei Minuten vor Schluss zog Gästecoach Pokel noch einmal alle Register, eine Auszeit, sowie Goalie Vogel, um die drohende Niederlage noch abwenden zu können.

Alle Bemühungen blieben jedoch erfolglos. München besiegt Straubing im ersten Heimspiel und zugleich Derby mit 3:1 vor 5100 Zuschauern und festigt damit nach dem ersten Wochenende die Tabellenführung in der DEL. Aber auch Straubing kann mit der heute gezeigten Leistung durchaus zufrieden sein, wenngleich aber die vielen Strafzeiten ein besseres Ergebnis für die Niederbayern verhindert haben.

„Es war die letzte Strafe, die uns das Spiel gekostet hat. Das war ein schnelles, interessantes Spiel. Unsere Einstellung hat mir dennoch gut gefallen heute“, konstatierte Tom Pokel.

„Wir waren gewarnt. Straubing hat eine gute Preseason gespielt. Wir haben wenig Torchancen zugelassen. Straubing ist noch einmal stärker geworden, aber Danny war auf dem Posten und hat gut gehalten. Entscheidend war heute sicherlich die Defensive“, so Münchens Trainer Don Jackson.

Bescheiden gab sich dagegen Matt Stajan: „Wir haben die ersten zwei Spiele gewonnen, aber wir müssen so weitermachen.“

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