„Der Puck ist einfach nicht über die Torlinie gerutscht“Haie unterliegen Schwenningen

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Wenige Zuschauer fanden am Dienstag den Weg in die Arena. Nach einem anstrengenden Wochenende stand das dritte Heimspiel innerhalb von fünf Tagen auf dem Programm.

„In dieser Saison haben wir gegen Schwenningen wenige Punkte geholt. Sie liegen uns einfach nicht“, sagte Moritz Müller nach dem Spiel. „Wir haben heute sehr viel aufs Tor geschossen und einige sichere Chancen gehabt. Allgemein auch wesentlich mehr als die Wild Wings. Doch der Puck ist  einfach nicht über die Torlinie gerutscht. Es ist frustrierend, so oft aufs Tor zu schießen, ohne zu scoren, heute Abend hätte jederzeit ein Tor fallen können. Respekt auch an Dimitri Pätzold, er hat klasse gehalten. Vielleicht müssen wir noch zwingender vor dem Tor sein und mit mehr Biss zum Abschluss kommen.“

Den ersten Erfolg in dem etwas zerfahrenen ersten Drittel war den Gästen gegönnt. Bei vier gegen vier gelang es Damien Fleury, die Scheibe im Tor zu versenken. Daraufhin hatte Köln mehrere gute Chancen, doch sowohl Philip Gogulla (32.), Dragan Umicevic (33.) als auch Alexander Sulzer (34.) scheiterten immer wieder am starken Schwenninger Schlussmann. Stattdessen waren es erneut die Gäste, die ihre Chance nutzen konnten. Yan Statsny schoss direkt ins Kreuzeck und ließ Gustaf Wesslau im Kölner Tor keine Chance (36.).

Im Schlussabschnitt war der KEC am Drücker. Nach einem Pfostenschuss in Überzahl gelang es schließlich Fredrik Eriksson mit Ablauf der Strafzeit, Pätzold zu überwinden (47.). Doch es half alles nichts mehr. Der Puck sollte kein zweites Mal die Linie überschreiten.

Auch Schwenningens Trainer Helmut de Raaf betonte: „Wir wussten, dass Köln mit viel Druck spielen wird. Größtenteils ist es uns gelungen, diesem Druck standzuhalten. Dimitri Pätzold war heute überragend, dazu kam noch ein wenig Glück. Köln hat viel versucht, die Mannschaft, die ich heute gesehen habe, hat es verdient, in den Play-offs zu spielen. Ich jedenfalls würde mich freuen, sie dort lange zu sehen.“

Haie-Coach Cory Clouston erklärte: „Für uns ist es heute aufgrund des Ergebnisses ein frustrierender Abend. Heute vermissten wir einige Schlüsselspieler wie Lalonde, Salmonsson und Jones. Sie sind nur schwer zu ersetzen. Wir haben solide und gut gespielt, aber unsere Chancen nicht genutzt. Dazu kam das fehlende Puckglück. Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung, aber wir brauchen Punkte. Gute Aktionen, um Spiele zu gewinnen, sind vorhanden. Wir müssen fokussiert sein und positiv an die nächsten Spiele ran gehen."

Tore: 0:1 (17:22) Damien Fleury (Sascha Goc, Will Acton), 0:2 (35:01) Yan Statsny (Marcel Kurth, Sascha Goc), 1:2 (46:21) Fredrik Eriksson (Dragan Umicevic, Philip Gogulla). Strafen:  Köln 4, Schwenningen 14. Zuschauer: 7034.

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