Der neue Mietvertrag für die Krefeld Pinguine stehtEinigung in der „Overtime“

Der König-Palast in Krefeld. (Foto: Imago)Der König-Palast in Krefeld. (Foto: Imago)
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Die Pinguine erklären dazu: „Vertreter der KEV Pinguine Eishockey GmbH, der SPD-Fraktion und der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld haben sich am Wochenende in mehrstündigen Beratungen auf ein Eckpunktepapier für einen neuen Mietvertrag zwischen der Seidenweberhaus GmbH und den Pinguinen verständigt. Damit konnten in der Verlängerung der Gespräche aus der vergangenen Woche die letzten strittigen Details geklärt werden.

Die Ergebnisse der Verhandlungen werden aktuell zusammengefasst und sollen kurzfristig von den Teilnehmern paraphiert werden. Die Hausanwälte der Seidenweberhaus GmbH und der KEV Pinguine Eishockey GmbH sind beauftragt worden, mit diesen Prämissen einen neuen Mietvertrag aufzusetzen.

Alle Beteiligten sind optimistisch, dass in den nächsten Tagen dem neuen Vertrag die gesetzliche Gültigkeit verliehen werden kann.

Unverzüglich werden die CDU- und SPD-Fraktionen eine Sondersitzung des Aufsichtsrates der Seidenweberhaus GmbH beantragen. Beide Fraktionen gehen davon aus, dass sich im Aufsichtsrat der Seidenweberhaus GmbH eine breite Mehrheit für den neuen Vertrag finden wird. Profitieren würden letztendlich beide Vertragspartner und besonders die Stadt Krefeld.

Damit sind nach einhelliger Überzeugung der Gesprächsteilnehmer alle Voraussetzungen für den Erhalt des DEL-Standortes Krefeld gegeben.

CDU, SPD und Vertreter der Pinguine sprechen von fairen, aber in der Sache hart geführten Gesprächen, in denen alle Details des Mietvertrages zur Sprache gekommen sind. Beide Parteien seien bis an die Grenze des Möglichen gegangen, um sowohl der finanziellen Zukunft des König-Palastes, den Anforderungen einer Kommune im Nothaushalt als auch einer wirtschaftlichen und sportlichen Perspektive für die Krefeld Pinguine gerecht zu werden.

Die Krefeld Pinguine bedanken sich bei den Mitwirkenden, dass so kurzfristig eine Lösung möglich wurde. Ohne die Initiativen von SPD und CDU wäre eine Einigung im vorgegebenen Zeitrahmen nicht möglich gewesen. Der Standort Krefeld war in akuter Gefahr.

Der Zuspruch vieler Fans, anderer Vereine aus ganz Deutschland und auch vieler Menschen in Krefeld habe einmal mehr deutlich gemacht, welch hohe Bedeutung der Eishockeysport für die Stadt Krefeld habe. Diese Unterstützung sei Motivation gewesen, auch in schwierigen Zeiten den Glauben an einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen nicht zu verlieren.

CDU und SPD appellieren jetzt an die anderen Fraktionen und Gruppen im Rat der Stadt Krefeld, den gefundenen Kompromiss im Aufsichtsrat zu unterstützen.“

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