Der Meister macht’s als Erster – und Nürnberg bleibt dranDEL kompakt

Die Thomas Sabo Ice Tigers gewinnen gegen Wolfsburg mit 2:1 nach Verlängerung. (Foto: Philippe Lotz)Die Thomas Sabo Ice Tigers gewinnen gegen Wolfsburg mit 2:1 nach Verlängerung. (Foto: Philippe Lotz)
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EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG 5:4 (1:1, 2:3, 1:0, 1:0) n.V.

Der Meister aus München ist zwar das erste Team in dieser Saison, das sich über die sichere Viertelfinal-Teilnahme freuen kann, doch auch die Laune bei der DEG dürfte angesichts eines wichtigen Punktes im Play-off-Rennen nicht allzu schlecht sein. Allerdings lagen die Gäste gleich viermal in Führung – zum ersten Mal nach genau einer Minute. Alexej Dmitriev, zweimal Spencer Machacek und Edi Lewandowski waren die Torschützen. Doch Ryan Button, Keith Aucoin, Michael Wolf und Brooks Macek glichen jeweils aus. In der 62. Minute markierte Macek dann auch den Siegtreffer. Das Spielende erlebte Münchens Steven Pinizzotto bereits frisch geduscht – er hatte sich in der 39. Minute erst eine „Zehner“ und dann eine Spieldauerstrafe eingefangen.

Straubing Tigers – Eisbären Berlin 6:5 (1:0, 3:2, 2:3)

Neun Tore sind eine Menge? Stimmt – aber elf Tore sind mehr. Und dann war es auch noch ein wahres Spektakel. Denn der Außenseiter aus Niederbayern lag schon mit 3:0 und 4:1 vorne. 14 Minuten nach dem vierten Straubinger Treffer stand es allerdings 4:5. Spiel gelaufen? Nix da! Jeweils im Powerplay glich Adam Mitchell aus, ehe Maurice Edwards eineinhalb Minuten zum 6:5 erfolgreich war. Zuvor waren Michael Connolly, Jeremy Williams und zweimal Alexander Oblinger für die Tigers erfolgreich. Die Berliner Tore gingen auf das Konto von James Sheppard, Jens Baxmann, Louis-Marc Aubry, Thomas Oppenheimer und Jonas Müller.

Thomas Sabo Ice Tigers – Grizzlys Wolfsburg 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) n.V.

Weniger Tore, genauso viel Spannung. Matchwinner für Nürnberg war Yasin Ehliz. Zunächst brachte der Nationalspieler sein Team spät, aber immerhin mit 1:0 in Führung. Knapp 36 Minuten waren gespielt. 80 Sekunden vor dem Ende glich Kamil Kreps allerdings aus und sicherte seinem Team einen Punkt. In der Overtime waren 73 Sekunden gespielt, als Ehliz zum Sieg für die Franken traf.

ERC Ingolstadt – Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:1) n.V.

Greg Mauldin traf zunächst für die Panther (15.), ehe Jordan Owen kurz darauf der Ausgleich gelang. Dann wurde es kurios. Denn Ross Mauermann brachte die Norddeutschen in der 47. Minute in Unterzahl in Führung. Gut, das passiert. Doch Mike Collins markierte in der 53. Minute ebenfalls in numerischer Unterlegenheit den Ausgleich. Den Siegtreffer für Bremerhaven erzielte in der 62. Minute Jan Urbas.

Krefeld Pinguine – Adler Mannheim 4:3 (2:1, 1:1, 0:1, 1:0) n.V.

Die Adler Mannheim müssen sich langsam, aber sicher mit dem Gedanken anfreunden, dass sie die Play-offs als Zuschauer verfolgen müssen. Beim Tabellenvorletzten gelang den Gästen nur ein Punkt. Und tatsächlich hechelten die Adler den Gastgebern ständig hinterher. Christoph Gawlik, Marcel Müller und Nick St. Pierre legten jeweils für Krefeld vor, David Wolf (2) und Luke Adam glichen aus. Justin Feser erzielte in der 63. Minute den Siegtreffer für die Pinguine.

Iserlohn Roosters – Augsburger Panther 3:2 (1:2, 1:0, 1:0)

Alle fünf Tore am Seilersee fielen in Überzahl. Zunächst traf Justin Florek für Iserlohn, ehe Trevor Parkes und Matt White das Spiel vorübergehend drehten. Kevin Schmidt und Jack Combs sorgten dann aber für den Erfolg des IEC.


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