Der Mann am Mikro: Servus (TV) Jan Lüdeke - Teil 2Potrait des Eishockey-Kommentators

Der Mann am Mikro: Servus (TV) Jan Lüdeke - Teil 2Der Mann am Mikro: Servus (TV) Jan Lüdeke - Teil 2
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Wenn wir mit jemanden im Gespräch sind, der für Servus TV und LAOLA1.tv arbeitet, dann können wir nach den Unterschieden beider Übertragungs-Sender fragen!? „Alle Live-Produktionen, egal ob bei Servus TV oder bei LAOLA1.tv, werden von Servus TV produziert. Von daher gibt es für mich eigentlich keine Unterschiede. Ob es technisch große Unterschiede gibt, kann ich ehrlich gesagt gar nicht beantworten. Ich weiß aber, dass die vielen Leute die der Zuschauer nicht im Fernsehen sieht, einen großartigen Job machen. Bei den Liveübertragungen, egal ob für Servus TV oder LAOLA1.tv, sitze ich immer im vor Ort im Stadion. Für LAOLA1.tv mache ich aber zusätzlich noch die Zusammenfassung der Freitagsspiel, dass dann aber in Wien. Freitags bin ich also entweder für LAOLA1.tv im Stadion, oder ich mache die Zusammenfassungen.“

Das ist ein sehr stressiger Abend: „Wir bekommen die Spielberichte - die von den Vereinen oder beauftragten Unternehmen hergestellt werden - zwar fertig angeliefert, müssen die aber noch kommentieren. Das ist natürlich meistens in der Nacht. Da ist die Herausforderung dabei, die Konzentration aufrecht zu halten.“ Ganz alleine muss er das aber zum Glück auch nicht machen. „Wir sind drei oder vier Leute und teilen uns die Spiele untereinander auf. Später kontrollieren wir uns noch gegenseitig und hören über die Berichte des anderen noch einmal drüber.“ Neben Jan Lüdeke dürfte Christoph Fetzers Stimme recht bekannt sein. „Diese Saison kommen noch ein paar neue Stimmen dazu, unter anderem von Tobi Fischbeck der von Eurosport und LIGA total! bekannt sein könnte.“

Natürlich hatte auch Jan Lüdeke seine Highlights der letzten Saison: „Das waren eigentlich zwei Sachen. Zum einen das erste Viertelfinale zwischen Berlin und Hamburg. Das war jenes Spiel, in dem Hamburg nach dem ersten Drittel 4:0 führte und am Ende Berlin doch noch 6:5 in der Overtime gewonnen hatte. Noch dazu war das mein erstes Einzel-Live-Spiel. Das war der absolute Hammer. Aber für mich persönlich war auch jede Konferenz die ich kommentieren durfte ein Highlight. So etwas hatte ich bisher noch gar nicht gemacht. Das hat mir richtig gut gefallen.“

Und wie war es mit dem Wintergame in Nürnberg? „Dort habe ich nicht gearbeitet, war aber vor Ort - als Eishockeyfan. Ich wollte einfach im Stadion sein und die Atmosphäre mitbekommen.“ Die sportliche Überraschung des letzten Jahres war „das Auftreten der Wolfsburger in den Play-offs. Und ich fand es eine große Überraschung das Berlin den Titel wieder gewonnen hatte. Denn eigentlich waren sich ja alle Experte darüber einig, wenn ein Team Berlin schlagen kann, dann letztes Jahr. Und dann spielen sie so eine Finalserie.“

Um sich ernsthaft über Favoriten der anstehenden Saison zu unterhalten, ist es sicher noch etwas zu früh. Wer sich wie verstärkt hat, ist Jan Lüdeke aber natürlich nicht entgangen. „Ich denke es ist nahe liegend. dass München oben mitmischen wird. Ob das für ganz oben reicht, werden wir sehen. Ansonsten haben mich die letzten Jahre gelehrt, keine großen Vorhersagen nach Transfers zu treffen. Klar, wenn ich mir die Übersicht der Transfers ansehe, denke ich mir beim ein oder anderen schon `Wow, die haben echt gut verpflichtet´. Aber ich denke, man kann es so einfach nicht sagen, dass muss die Saison zeigen. Es wird mit Sicherheit wieder eins- zwei Ausreißer nach oben geben und es wird mit Sicherheit wieder ein Team im unteren Tabellendrittel geben, von dem es keiner erwartete. Einen Hauptfavoriten sehe ich nicht. Es werden wohl die üblichen Verdächtigen sein. Nach der letzten Saison werde ich Berlin vermutlich immer auf meinem Zettel haben. Die Kölner sind mit der Mannschaft, die sich nicht großartig verändert hat, ganz klar im Favoritenkreis. Ich denke auch, das Teams wie Ingolstadt und Krefeld eine Rolle spielen können. Natürlich auch die Mannheimer, die nach dem letzten Jahr sicher etwas beweisen wollen. Und München kann oben , mitmischen. Ich glaube einfach das Eishockey tatsächlich eine der Sportarten ist, bei der es wirklich nur funktioniert, wenn das Team als Ganzes passt. Ich glaube, wenn man zwei, drei Leute in der Mannschaft hat die charakterlich nicht so passen, oder wenn die Stimmung nicht zu 100 Prozent gut ist, dann kann das schon ausschlaggebend sein. Deshalb ist es auch eine so faszinierende Sportart.“

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