Der Kampf um die besten AusgangspositionenDEL Play-offs: Die Hockeyweb Prognose

Foto: Andreas DickFoto: Andreas Dick
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Hockeyweb wagt eine Prognose, was an den letzten beiden Spieltagen noch passieren kann.

 Platz 5 – Hamburg Freezers – 80 Punkte

Ganz klar, die Freezers haben, tabellarisch gesehen, von den acht Teams die beste Ausgangsposition und stehen schon mit einem Fuss im Viertelfinale. Allerdings treffen mit den Krefeld Pinguinen (heim) sowie dem EHC München (auswärts) zwei Teams auf die Hansestädter, die sportlich gesehen um ihr Überleben kämpfen. Diese beiden Teams haben zwar nur noch minimale Chancen die Play-off-Qualifikationsrunde zu erreichen, diese wollen sie aber nutzen.

Die Hamburg Freezers wirkten zuletzt, wohl auch aufgrund ihrer Auswärtsspielserie, etwas inkonstant, überzeugten aber am letzten Sonntag mit einem furiosen 7:4-Erfolg über den ERC Ingolstadt.

Hockeyweb-Prognose: Die Freezers bleiben unter den Top 6 und qualifizieren sich direkt für das Play-off-Viertelfinale.

 Platz 6 – DEG Metro Stars – 78 Punkte.

Vor den Düsseldorfern liegen zwei schwere Spiele. Am Freitag kommen die Kölner Haie zum rheinischen Derby. Und dies sicherlich mit breiter Brust, denn mit vier Siegen in Folge wiesen die Haie zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend nach. Erschwerend kommt hinzu, dass in den letzten drei Aufeinandertreffen der aktuellen Saison jeweils immer das Auswärtsteam gewann. Zum letzten Spieltag reist die DEG nach Augsburg. Aktuell verloren die Düsseldorfer zweimal knapp gegen die Panther, gewannen dafür aber einmal mit 4:0 recht deutlich.

Hockeyweb-Prognose: Für die DEG wird es für die direkte Viertelfinal-Qualifikation knapp. Eher sehen wir die Düsseldorfer in der Qualifikationsrunde.

 Platz 7 – Straubing Tigers – 77 Punkte

Um die Straubing Tigers musste man sich zuletzt schon etwas Sorgen machen. Vier Niederlagen am Stück setzte es für die Tigers, wodurch ihr zwischenzeitlich komfortabler Vorsprung auf den siebten Tabellenrang dahin schmolz wie Butter in der Sonne. Nun finden sich die Niederbayern auf eben jenem siebten Platz wieder. Am Freitag geht es für sie in die Bundeshauptstadt zu den Eisbären Berlin. Dass die Tigers gegen die Berliner gewinnen können, haben sie in den letzten eineinhalb Jahren schon zweimal bewiesen. Der Meister ist momentan auf der Suche nach altgewohnter Konstanz und lechzt im Hinblick auf die Play-off selbst nach Erfolgserlebnissen. Darauf, dass die Berliner den vermeintlichen Underdog auf die leichte Schulter nehmen könnten, sollten sich die Gäubodenstädter daher nicht verlassen.

Zwei Tage später tritt mit den Adlern aus Mannheim ein weiterer schwerer Brocken gegen die Straubinger an. Bisher endeten alle Partien der aktuellen Saison gegeneinander mit jeweils nur einem Tor Unterschied. Aber würde ein Sieg für die Top 6 reichen?

Hockeyweb-Prognose: Höher als Platz 7 werden es die Straubing Tigers nach den letzten beiden Spieltagen nicht mehr schaffen.

 Platz 8 – Augsburger Panther – 75 Punkte

Am Freitag müssen die Augsburger nach Nürnberg. Im bayrischen Derby geht es zumindest für die Thomas Sabo Ice Tigers um nichts mehr – außer sich anständig von ihrem Heimpublikum zu verabschieden. Aber mit welcher Intensität gehen die Gastgeber noch in diese Partie? Am Sonntag im Curt Frenzel-Eisstadion kann es gegen die DEG Metro Stars zu einem Endspiel um Platz 6, und die direkte Qualifikation für das Viertelfinale kommen. Mit dem Heimbonus hätte Augsburg dabei gute Chancen.

Hockeyweb-Prognose: Die Augsburger Panther werden am Sonntag auf den sechsten Platz klettern - in letzter Sekunde das Viertelfinale erreichen.

 Platz 9 - Iserlohn Roosters – 74 Punkte

Am Ende wurde zwar nicht alles gut für die Roosters, zumindest aber etwas besser. Fans und Experten waren sich fast schon sicher, dass für die Sauerländer ab dem 12. März die Sommerpause beginnt. Allerdings zeigten die Roosters an den letzten Spieltagen gute Comeback-Qualitäten. Am kommenden Wochenende müssen die Iserlohner erst am heimischen Seilersee gegen den EHC München ran, am Sonntag geht es nach Ingolstadt. Theoretisch müsste die Mannschaft von Chefcoach Doug Mason aus beiden Partien nur einen Punkt ergattern, um definitiv in der Qualifikationsrunde dabei zu sein. Klingt ohne weiteres machbar, könnte sich aber als schwierig erweisen. Wie bereits erwähnt, wird der EHC München alles versuchen, um noch auf den Play-off-Zug aufzuspringen. Und am Sonntag beim ERC Ingolstadt könnte es für die Gastgeber sogar noch um die Tabellenführung gehen.

Hockeyweb-Prognose: Mehr als Platz 9 wird nicht drin sein. Die Roosters werden aber sicher in der Play-off-Qualifikation dabei sein.

 Platz 10 – Kölner Haie – 74 Punkte

Ähnlich wie bei den Iserlohn Roosters sieht es bei den Kölner Haien aus. Ein furioser Schlussspurt mit vier Siegen in Folge sorgte dafür, dass die Haie im Play-off-Geschäft munter mitmischen. Am Freitag spielen die Domstädter beim Rhein-Rivalen in Düsseldorf, am Sonntag geht es zu den Eisbären Berlin. Schwer zu glauben, dass die Haie noch eine Bruchlandung hinlegen und die Play-off-Qualifikation verpassen.

Hockeyweb-Prognose: Die Haie werden ihr Minimalziel erreichen und um ab Mittwoch um das Play-off-Viertelfinale mitspielen. Vielleicht sogar gegen die DEG. Dies würde dann sogar noch einmal viel Geld in die klammen Kassen beider Clubs spülen.

 Platz 11 – Krefeld Pinguine – 69 Punkte und Platz 12 - EHC München – 68 Punkte

Bei beiden Teams sind momentan Motivations- sowie Durchhalteparolen an der Tagesordnung. Fakt ist, dass beide Mannschaften am Wochenende ihre Spiele gewinnen müssen, um dann vielleicht mit viel Glück doch noch das Unmögliche zu schaffen.

Die Krefeld Pinguine sowie der EHC München müssen am Freitag zunächst auswärts ran, ehe es dann vor heimischen Publikum zum Showdown kommen könnte.

Hockeyweb-Prognose: So leid es auch tut, aber der Play-off-Zug ist für die beiden Mannschaften abgefahren. Die Teams auf den Plätzen 8 bis 10 werden die nötigen Punkte holen.


Du willst die wichtigsten DEL-News, Spielpläne und Live-Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die Hockeyweb-App mit Push-Nachrichten für die wichtigsten News Deiner Lieblings-Sportart. Erhältlich im App-Store für Apple​  und Android​.
Deutsch-Amerikaner kommt aus Kassel
Schwenninger Wild Wings verpflichten Mitch Wahl

​Schwenninger Wild Wings haben Mitch Wahl unter Vertrag genommen. Der Deutsch-Amerikaner spielte zuletzt für die Kassel Huskies in der DEL2 und zuvor für die Fischto...

US-Amerikaner spielte lange in Schweden
Rhett Rakhshani wechselt zu den Grizzlys Wolfsburg

​Die Grizzlys Wolfsburg können einen weiteren Neuzugang vermelden: Mit Rhett Rakhshani (34), der einen Einjahresvertrag erhält, wechselt ein europaerfahrener Stürmer...

25-Jähriger kommt aus der AHL
Chris Wilkie stürmt für die Bietigheim Steelers

​Von den Belleville Senators aus der American Hockey League wechselt der 25-jährige US-Amerikaner Chris Wilkie zu den Bietigheim Steelers. Wilkie ist der zweite Neuz...

„Die Jungs werden hart um jede Minute Eiszeit kämpfen.“
Bietigheim Steelers verlängern mit vier Talenten

Mit Fabjon Kuqi, Robert Kneisler, Jimmy Martinovic und Goalie Leon Doubrawa, bleiben alle vier Youngsters bei den Steelers. ...

Berufliche Neuorientierung statt Eishockey
Marco Sternheimer beendet seine Profikarriere

Die Augsburger Panther müssen einen weiteren Abgang verzeichnen. Marco Sternheimer hat sich entschieden, seine Profilaufbahn zu beenden und sich beruflich neu zu ori...

Drei mögliche Aufsteiger
Clubs reichen Unterlagen fristgerecht zur Lizenzprüfung für die DEL-Saison 2022/23 ein

Die Clubs der DEL haben ihre Unterlagen zur Lizenzprüfung für die kommende Saison fristgerecht beim Ligabüro in Neuss eingereicht. ...

Zuletzt Co-Trainer in der KHL
Mark French neuer Cheftrainer des ERC Ingolstadt

​Der ERC Ingolstadt hat seinen neuen Cheftrainer verpflichtet. Mark French übernimmt in der kommenden Saison den Posten als Headcoach des DEL-Clubs. Der 51-Jährige v...

Sohn von Kapitän Frank Hördler wird lizensiert
Eisbären Berlin statten Eric Hördler und Maximilian Heim mit Verträgen aus

Die Eisbären Berlin haben Nachwuchsstürmer Eric Hördler unter Vertrag genommen. Der 17-jährige Angreifer ist der Sohn von Eisbären-Kapitän und -Rekordspieler Frank H...