„Der Eishockey-Gott hat uns heute geholfen!“

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Vor 3432 Zuschauern zeigten beide Teams ein begeistertes Derby. Chancen ergaben sich hüben wie drüben. Erst als in der 8. Spielminute Nürnbergs Brad Leeb in der Kühlbox Platz nehmen durfte, spielte der EHC mit mehr Druck in Richtung Patrick Ehelechner im Nürnberger Tor  EHC Kapitän Stéphane Julien eine grandiose Spielübersicht und bediente den freistehenden Dylan Gyori, der ohne Mühe zum 1:0 für die Münchner traf. Doch die Freude über die Führung währte nicht lange. Bereits drei Minuten später war es ebenfalls in Überzahl Dusan Frosch, der für die Gäste ausglich. Erneut drei Minuten später stellte dann Stéphane Julien den alten Abstand für den EHC wieder her. Aber auch das war noch nicht der Schlusspunkt des 1. Drittels, denn in der 18. Spielminute glich Clarke Wilm erneut aus.

Im 2.Drittel ging es dann ein bisschen gemäßigter zu auf beiden Seiten, bis es dann Publikumsliebling Martin Buchwieser war, der im Powerplay zur erneuten Führung für den EHC München traf. Doch nur wenige Minuten später lies Greg Leeb Sebastian Elwing im EHC-Tor nicht gut aussehen. Mit einem Dreher hinter dem Tor schlenzte Leeb die Scheibe ins Tor.

Im letzten Abschnitt ging es dann noch einmal richtig zur Sache. Sowohl was Tore, als auch was Fouls angeht. In der 50. Spielminute sorgte dann Münchens Dave Reid mit einem mustergültigen Schlagschuss von der blauen Linie für die erneute Münchner Führung. Doch auch diese Führung hielt nicht lange an. Bereits 6Minuten später es Eric Chouinard, der die Gäste aus Nürnberg noch einmal hoffen lies. Doch diese Hoffnung machte dann Martin Buchwieser zwei Minuten vor Schluss zunichte. Andreas Brockmann riskierte jetzt alles und nahm Patrick Ehelechner aus dem Tor. Doch nach einem leichtfertigen Scheibenverlust, lief Münchens Top-Scorer alleine auf das leere Tor zu und erzielte den 6:4 Endstand für den EHC München.

In der Pressekonferenz zeigte sich Münchens Coach Pat Cortina sehr zufrieden mit der Teamleistung. Doch er betonte auch: „Im Eishockey braucht man auch manchmal ein bisschen Glück und Unterstützung von oben. Und das, was uns am Freitag gefehlt hat, haben wir heute bekommen. Der Eishockey-Gott hat uns heute geholfen!“

Vor Weihnachten muss der EHC München am Donnerstag noch in Iserlohn gegen die Roosters ran.

Statistiken zum Spiel

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DEL Hauptrunde Gruppe

Freitag 26.02.2021
Fischtown Pinguins Bremerhaven
5 : 3
Eisbären Berlin Berlin
Augsburger Panther Augsburg
3 : 6
Straubing Tigers Straubing
Samstag 27.02.2021
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
- : -
ERC Ingolstadt Ingolstadt
Sonntag 28.02.2021
EHC Red Bull München München
- : -
Straubing Tigers Straubing
Iserlohn Roosters Iserlohn
- : -
Düsseldorfer EG Düsseldorf
Krefeld Pinguine Krefeld
- : -
Kölner Haie Köln
Montag 01.03.2021
Adler Mannheim Mannheim
- : -
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Eisbären Berlin Berlin
- : -
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Dienstag 02.03.2021
ERC Ingolstadt Ingolstadt
- : -
EHC Red Bull München München
Kölner Haie Köln
- : -
Iserlohn Roosters Iserlohn
Mittwoch 03.03.2021
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
- : -
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
Straubing Tigers Straubing
- : -
Augsburger Panther Augsburg