Der Bürgermeister besiegelt den Sieg

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„Wurde ja auch Zeit, dass es wieder einmal klappt!“ Sven Felski, der momentan von Eisbären-Trainer Don Jackson als Verteidiger eingesetzt wird, konnte endlich wieder ein eigenes Tor bejubeln. Letztmalig tat er dies am 7. November. „Ich war ja schon ein paar mal dicht dran, aber dann hat der jeweilige Torwart ihn doch noch gehalten. Manchmal habe ich mich gefragt, wie er das eigentlich gemacht hat!“, sagte Felski, der wegen seiner fast zwanzigjährigen Vergangenheit bei den Berlinern auch „Bürgermeister“ genannt wird. Und dieser Treffer brachte sogar den Sieg.

Spannend, zum Ende hin sogar dramatisch präsentierte sich das Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nach einer klaren 4:0-Führung der Berliner nach 25 Minuten, welche aber laut Sven Felski nicht dem Spielverlauf entsprach, konnten sich die Wolfsburger mit drei Toren binnen neun Minuten wieder zurück ins Spiel bringen.

Im dramatischen letzten Drittel konnte dann Sven Felski mit dem 5:3 für die Erlösung aus Berliner Sicht sorgen, denn diesen Zwei-Tore-Puffer brauchten auch die Eisbären, um den 5:4-Anschlusstreffer von Christoph Höheleitner noch wegstecken zu können.

Trotz der Niederlage zeigte sich Grizzly-Adams-Trainer Pavel Gross zufrieden. „Wir haben heute intensiv gespielt, und das war sehr wichtig. Berlin hat mit seinen 22 Schüssen fünf Tore erzielt. Das nenne ich effektiv. Leider hat es für uns nicht gereicht, mit vier Toren in Berlin zu gewinnen“.

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