Der Abstand bleibt - Pinguine unterliegen Mannheim 3:4

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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„Ich gucke nur auf Platz elf“, sagte Pinguin-Chefcoach Jiri Ehrenberger noch vor kurzem während der wöchentlichen Pressekonferenz. Nach der heutigen Niederlage gegen den Tabellenführer aus der Kurpfalz mag sich der gebürtige Mährer über den Duisburger Sieg gegen „Konkurrent“ Iserlohn und die Heimniederlage der Hamburg Freezers gegen Hannover gefreut haben, denn somit beträgt der Abstand zu den Sauerländern nach wie vor fünf Zähler, und auch die punktgleichen Hamburger stehen in der Tabelle unter den Seidenstädtern.



Intensive Bemühungen, gegen den Favoriten zu einem oder mehreren Punkten zu kommen, waren den Seidenstädtern nicht abzusprechen. Am Ende langte es nicht, weil in den entscheidenden Momentan die Gäste aus der Kurpfalz einfach einen Tick besser waren. Somit stehen nach vier von acht Partien innerhalb 20(!) Tagen lediglich drei Zähler auf der Habenseite der Krefelder.



Um es vorweg zu sagen: Das Heimteam spielte nicht schlecht, holte zweimal einen Rückstand auf und musste erst passen, als in Überzahl ein Schlagschuss von Adler-Verteidiger Francois Bouchard von Jeff Shantz abgefälscht wurde. Der trickreiche Rico Fata machte den Sieg dann perfekt, als er seinen Gegenspieler, den ansonsten keineswegs anfängerhaften Dusan Milo, der in der 33. Minute das leere Tore nicht traf, schulmäßig aussteigen ließ. Vorher wussten die Gastgeber kaum etwas mit ihren zahlreichen Powerplay-Möglichkeiten anzufangen. Herberts Vasiljevs war wie seine Teamgefährten Ivo Jan und Lynn Loyns zwar stets bemüht, aber mitunter dachten die Antarktis-Bewohner mehr an Haltungsnoten als an konsequentes Ausnutzen der Gelegenheiten.



Zu allem Überfluss kommen höchstwahrscheinlich auch noch Regressforderungen der Sponsoren auf die leidgeprüften Verein wegen des Zwangsumzuges in die Rheinlandhalle zu. Schließlich sind zum Beispiel die Firmen weder auf der Bande noch auf der Eisfläche präsent.



Tore:

0:1 (28;00) Girard (Arendt), 1:1 (39;47) Verwey (Drury, Köttstorfer). 1:2 (42;23) Girard (Arendt, Kink), 2:2 (43;37) Pavlikovsky (Kunce), 2:3 (51;33) Shantz (Lewandowski, Bouchard), 2:4 (58;47) Fata (Petermann), 3:4 (59;42) Seliwanow (Pavlikovsky)

Zuschauer: 5.667

Strafminuten: Krefeld 16, Mannheim 24 + 10 Jaspers

Schiedsrichter: Schimm (Waldkraiburg)


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