Der Abschied kommt immer näher

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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Auf vollen Touren laufen die Vorbereitungen für das Abschiedsspiel an der Brehmstraße am Samstag, 2. September (Beginn 18.00 Uhr). Eingebettet in ein Nostalgie-Programm treten noch einmal Spieler aus allen acht Düsseldorfer Meistermannschaften von 1967 bis 1996 an, von Otto Schneitberger über Peter Hejma, Walter Köberle bis Didi Hegen. Sie sind die „Lebenden Legenden und treffen auf die „Ehrenwerten Rivalen“, ihre alten Kontrahenten aus den anderen Bundesliga- und DEL-Vereinen um Erich Kühnhackl & Co. Der Vorverkauf läuft. Zu den Aufstellungen einige Anmerkungen: Eine Ausnahme machen die Organisatoren bei der Zusammenstellung der Düsseldorfer Mannschaft: Andrej Trefilow wird noch einmal Eiszeit erhalten, obwohl ihm in seinen sechs Düsseldorfer Jahren kein Titelgewinn gelang. Seinen Abschied von seiner dennoch großen Karriere soll der Russe in diesem Rahmen erhalten. Gleiches gilt für Mike Pellegrims, der nun für den Zweitligisten Kassel Huskies spielt, sich die Nominierung mit seinen Meisterschaften in Mannheim (unter Trainer Lance Nethery) verdient hat. Konsequenterweise wird er in dem Team stehen, das gegen die DEG spielt. - Es kommt auch nicht alle Tage vor, dass der Cheftrainer gegen seinen Assistenten spielt – aber beim Abschied von der Brehmstraße gibt es auch so etwas. Der eine, Peter John Lee, im Trikot der „Lebenden Legenden“, der andere, Ralph Krueger, bei den „Ehrenwerten Rivalen“ gegen seinen alten Kumpel aus der Düsseldorfer Zeit. Er spielt gegen ihn, weil er im Gegensatz zu Lee nicht das Vergnügen hatte, im Düsseldorfer Dress einen Meistertitel zu gewinnen. Lee gelang das das viermal. Gemeinsam arbeiten sie inzwischen ab und zu hinter der Bande: Lee, hauptamtlicher Manager des Deutschen Meisters Eisbären Berlin, assistiert Krueger, der Cheftrainer der Schweizer Nationalmannschaft ist. Bevor er in die Dienste der Eidgenossen trat, hatte Krueger mit VEU Feldkirch fünfmal in Folge die Österreichische Meisterschaft und einmal sogar den Europapokal gewonnen. Wenn früher die Schwenninger in Düsseldorf spielten, dann hatten ihre Torhüter meist Schwerstarbeit zu verrichten und teilten sich zuweilen das zweifelhafte Vergnügen im Schusshagel der DEG. Matthias Hoppe war die unumstrittene Nummer 1. Zuweilen ließ er sich, wenn es gar zu schlimm wurde, von Rudi Hipp ablösen. Die Zuschauer begleiteten dieses Wechselspiel mit launigen Liedern. Wenn natürlich auch immer Schadenfreude mitklang, so sagt Hoppe im Rückblick doch ohne Umschweife: „Es hat immer Spaß gemacht, an der Brehmstraße zu spielen.“ Seine Zusage für den 2. September war daher reine Formsache. Eintrittspreise zu diesem Spiel: Haupttribüne (bei freier Platzwahl, Asunahme Sponsorenplätze) 20,- Euro, Nebentribüne 13,- Euro, Stehplatz 9,- Euro, ermäßigter Stehplatz 6,50 Euro, Stehplatz Kinder 4,50 Euro. – Ausblick: Am kommenden Wochenende treffen die DEG Metro Stars auf den EV Duisburg (Freitag, 25. August, Beginn 19.30 Uhr, Brehmstraße) und auf den EV Landshut (Sonntag, 18.30 Uhr, am Landshuter Gutenbergweg, Pokal).